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Ruhrgebiet: „Rosins Restauraunt“ stellt neuen Imbiss vor – mit weitreichenden Folgen

Ruhrgebiet: „Rosins Restauraunt“ stellt neuen Imbiss vor – mit weitreichenden Folgen

Schicht im Schacht - Die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet

Ruhrgebiet: „Rosins Restauraunt“ stellt neuen Imbiss vor – mit weitreichenden Folgen

Schicht im Schacht - Die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet

Bei Kabel Eins läuft aktuell schon die 15. Staffel „Rosins Restaurant“. Am Donnerstag (2. Juni) wurde die erste Folge ausgestrahlt, mit dabei war ein ganz besonderer Imbiss aus dem Ruhrgebiet.

„Mein persönlichster Fall“, sagt Frank Rosin selbst über den Imbiss. Vor einigen Monaten kehrte der Sternekoch in seine Heimat ins Ruhrgebiet nach Dorsten zurück. Er wollte beim Neuaufbau des „Glückauf-Grill“ seiner verstorbenen Mutter Marlies mithelfen. Die Ausstrahlung der Folge hatte nun weitreichende Konsequenzen.

Ruhrgebiet: Rosin baut Imbiss seiner verstorbenen Mutter neu auf

Frank Rosin ist ein waschechter Bursche aus dem Ruhrgebiet. Mit seiner Ruhrpott-Schnauze und seinen deftigen klassisch deutschen Gerichten ist er bekannt geworden. Aufgewachsen ist der 55-Jährige in Dorsten.

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Das ist Frank Rosin:

  • Frank Rosin wurde am 17. Juli 1966 in Dorsten geboren
  • Er ist ein deutscher Koch, Fernsehkoch und Gastronom
  • Der Vater von Frank Rosin war Großhändler für Gastronomiebedarf
  • Seine Mutter Marlies war über 40 Jahre Betreiberin der Imbissbude „Glückauf-Grill“
  • Sein Restaurant „Rosin“ liegt in Dorsten
  • Die ganzen Folgen von „Rosins Restaurants“ sind in der Mediathek von Joyn abrufbar

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Das Kochtalent hat er von seiner Mutter Marlies, die über 40 Jahre eine kleine Imbissbude in Dorsten betrieben hat. Nachdem seine Mutter im letzten Jahr verstorben ist und der Laden 2020 dicht machen musste, war es eine Herzensangelegenheit für Rosin als ein neuer Besitzer die Imbissbude wieder neu aufbauen wollte. Kabel Eins hat das Vorhaben in der Sendung „Rosins Restaurants“ von Anfang bis Ende begleitet.

Die Neueröffnung vom „Glückauf-Grill“ war bereits am 15. März, doch so viel Andrang wie am Freitag war dort noch nie.

Ruhrgebiet: Nach Ausstrahlung – Riesen-Andrang in Dorsten

Einen Tag nach der Ausstrahlung war DER WESTEN vor Ort. Knapp eine Stunde nach der regulären Öffnungszeit (11.30 Uhr) standen die Menschen bereits in einer großen Schlange an. Auch Martin Kohls staunt nicht schlecht, als er mit dem Fahrrad ankommt: „Na, haben wohl alle gestern Kabel Eins geschaut“, lacht er.

„Ich komme öfter hier vorbei. Ich wollte mir schnell eine Frikadelle vor der Arbeit holen. Schmeckt ja ganz gut. Aber so voll habe ich es hier noch nie gesehen“, erklärt der 47-Jährige. Zeit für ein Pläuschchen ist ja, immerhin sind noch fünf Leute vor ihm dran. Genauso viele haben sich in den letzten drei Minuten hinter ihm versammelt.

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Knapp 15 Minuten später ist er endlich in dem 20 Quadratmeter großen Imbiss angekommen. Bedienung Sandra begrüßt ihn mit „Schatzi“. Hier kennt und mag man sich. Den großen Andrang muss Sandra gegen 13 Uhr komplett alleine wuppen. „Verstärkung ist im Anmarsch“, meint sie.

Ruhrgebiet: Stress hinter der Theke

Jetzt ist auch noch der Kartoffelsalat leer – nicht mal zwei Stunden nach Öffnung. Ein Griff zum Telefon und die Bestellung ist aufgegeben, schließlich soll niemand auf den Kartoffelsalat verzichten müssen.

Sandra schiebt eine Portion Pommes Mayo mit Currywurst, das Lieblingsgericht der Kunden, nach der anderen über die Theke. Den Stress lächelt sie einfach freundlich weg. Auch Frank Rosin ist hinter der Theke – zumindest ist ein Foto von ihm sowie fünf Sterne darunter auf einem kleinen Schild angebracht.

Ruhrgebiet: Paar kommt extra aus Datteln und zieht ein deutliches Fazit

Mandy und Stephan Ottmüller haben sich einen Platz in der Sonne vor dem Imbiss sichern können. Sie haben Glück, denn insgesamt gibt es nur zwei Tische. Der Rest der Kunden muss an Stehtischen das Essen verzehren. Für den „Glückauf-Grill“ hat das junge Paar extra eine 30-minütige Fahrt auf sich genommen. „Wir sind durch die Sendung aufmerksam geworden. Wir kommen aus Datteln und sind dafür hier hin gefahren. Die klassische Imbissbude ist wirklich am Aussterben und so eine wie die hier, gibt es nur noch selten“, erklärt der bekennende Rosin-Fan.

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Auf den Teller kommt bei Stephan eine große Portion Pommes mit Mayo und Currywust sowie ein Spieß Schaschlik. Frau Mandy bestellt eine der selbstgemachten Frikadellen mit Kartoffelsalat. Ihr Fazit: „Alles hat genauso geschmeckt, wie es sein soll. Preis-Leistung ist für die Menge und den Geschmack auch absolut gerechtfertigt.“ Der junge Vater hat für sein Essen 10,50 Euro bezahlt, während seine Partnerin 6 Euro zahlen musste. Wiederkommen wollen die beiden auf jeden Fall.