Hagen

Ruhrgebiet: Prostituierte von Jugendlichen gefoltert – „Diese Leute haben meine Seele zerstört“

So entsteht ein Phantombild

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

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Hagen. Heftiger Vorfall in Hagen (Ruhrgebiet)!

In Unterwäsche und halbnackt: So empfing Ioanna (24) ihren Peiniger in Hagen (Ruhrgebiet). Die Prostituierte wurde von einer Gruppe Jugendlicher gefoltert und gequält.

Ruhrgebiet: Festgenommene Täter grade einmal 15 und 19 Jahre alt

Der schreckliche Überfall beschäftigt aktuell die Polizei in Hagen. Zwei Verdächtige wurden bereits festgenommen – einer der mutmaßlichen Täter ist grade einmal 15 Jahre alt! Sein mutmaßlicher Mittäter ist 19.

Laut der „Bild“ passierte das Verbrechen am Freitagnachmittag (1. Juli). Escortdame Ioanna empfing einen der Jugendlichen als ihren Kunden. Ein Gespräch folgte. 100 Euro für eine halbe Stunde Sex sollte sie bekommen.

Doch so viel hatte der junge Mann laut seiner Aussage nicht dabei. Er wollte zum Auto und den Rest holen.

„Plötzlich kam er mit weiteren Männern zurück, einige hatten Waffen in den Händen. Ich habe das trotzdem gar nicht ernst genommen“, berichtet Ioanna.

Ruhrgebiet: Prostituierte Ioanna wird von mehreren Personen gefoltert

Doch dann wurde der gebürtigen Griechin klar: Die meinen es ernst! Sie wurde gewürgt, festgehalten, geschlagen, gedemütigt. Ioanna verlor sogar das Bewusstsein. Sie spürte Tritte. Ein Mülleimer wurde über sie ausgeschüttet.

Ein anderer kam plötzlich mit einem Feuerzeug auf sie zu, doch wurde noch von den anderen weggerissen. Insgesamt zehn Minuten dauerte der Horror. Dann wurde die Prostituierte eingesperrt. Die Täter entwendeten 1.000 Euro Bargeld, eine Uhr und ein Handy. Ioanna schrie verzweifelt um Hilfe.

Ruhrgebiet: Opfer kommt ins Krankenhaus

Im Rahmen der Fahndung konnten die zwei Tatverdächtigen festgenommen werden. Einer führte das geraubte Handy mit sich. Sie wurden vorläufig festgenommen.

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Das 24-jährige Opfer kam ins Krankenhaus. Ihre körperlichen Verletzungen sind nicht allzu schlimm – dafür die Seelischen: „Diese Leute haben meine Seele zerstört. Ich komme damit nicht klar. Ich gehe viel spazieren – aber der Alltag hat keine Farben mehr für mich. Ich bin eigentlich eine starke Person, habe schon viel mitgemacht, aber jetzt werde ich wohl professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen“, wird Ioanna von der „Bild“ zitiert. (cf)