Ruhrgebiet: Bitteres Ranking! Diese Stadt ist ganz weit hinten – es ist nicht Gelsenkirchen

So grün und schön: Das Ruhrgebiet von oben

So grün und schön: Das Ruhrgebiet von oben

DER WESTEN ist für dich in den Heißluftballon gestiegen und hat das Ruhrgebiet von oben gefilmt.

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Bittere Bewertung für das Ruhrgebiet!

In einem deutschlandweiten Städteranking hat das Ruhrgebiet besonders schlecht abgeschnitten. Bei den Städten mit mindestens 200.000 Einwohnern landet der Pott fast durchgehend auf den unteren Plätzen – doch die schlechteste Note geht überraschenderweise nicht an Gelsenkirchen!

Ruhrgebiet: So schlecht bewerten Fahrradfahrer die Region

Das Thema des Rankings: Das „Fahrradklima“ in den jeweiligen Städten. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) dürften 226.000 Radfahrer die „Fahrradfreundlichkeit“ ihrer Städte und Gemeinden mit Schulnuten bewerten. Und das Ruhrgebiet kommt dabei überhaupt nicht gut weg.

Bei den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern belegen Essen (4,22) und Dortmund (4,35) die Plätze 12 und 13 – von insgesamt 14! Nur Köln (4,37) ist in dieser Gruppe schlechter.

Doch in der Städte-Kategorie mit 200.000 bis 500.000 Einwohnern ist eine Ruhrpott-Stadt tatsächlich auf den allerletzten Platz abgerutscht.

Duisburg in seiner Gruppe auf dem letzten Platz

Wie bereits gesagt, ist das aber nicht Gelsenkirchen. Mit einer Note von 4,26 schafft es die Stadt noch auf Platz 21 von 26 – und schneidet damit, anders als in der Bundesliga, besser ab als beispielsweise Dortmund.

Auf dem letzten Platz liegt dagegen Duisburg mit einer 4,47 – eine Note, die sogar eine Reaktion der städtischen Politik nach sich gezogen hat.

Politiker aus Duisburg will Situation für Radfahrer verbessern

Erkan Kocalar, Vorsitzender der Duisburger Linksfraktion, bezeichnet die Benotung als „unterirdisch“. Den Umfrageteilnehmern fehlten breite Radwege, eine vernünftige und gereinigte Fahrbahnoberfläche sowie eine intelligente Ampelschaltung.

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Kocalar fordert massive Investitionen in den Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur – mit einem gesonderten städtischen „Fahrrad-Budget“ von mindestens 30 Euro pro Einwohner. „Falls die Finanzmittel nicht zur Verfügung gestellt werden, wird Duisburg auch beim nächsten Fahrradklimatest wieder den unrühmlichen letzten Platz belegen und die Verkehrswende und der damit eihergehende Kampf gegen den Klimawandel bleiben aus“, betont der Politiker.

Nur eine Stadt in der Region ist schlechter

Den schlimmsten Negativ-Wert hat Duisburg jedoch nicht abbekommen. In den Städten mit weniger als 200.000 Einwohnern gibt es tatsächlich noch eine Ruhrgebietsstadt mit einer noch schlechteren Note: Hagen – mit einer 4,86.

Das gesamte Ranking mit allen teilnehmenden Städten und Gemeinden findest du HIER <<<. (at)