Rheinbad Düsseldorf: Wieder Polizeieinsatz! Rechte Gruppe marschiert am Freibad auf

Am Rheinbad Düsseldorf gab es wieder einen Polizeieinsatz.
Am Rheinbad Düsseldorf gab es wieder einen Polizeieinsatz.
Foto: dpa

Zum erneuten Male hat es am Rheinbad in Düsseldorf am Sonntag einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Diesmal sorgte eine Gruppe vor dem Eingang des Bades für Aufsehen. Offenbar wollten sich mehrere Rechte Zugang zum Bad verschaffen.

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am Nachmittag vom Ordnungsdienst vor Ort gerufen, weil eine größere Gruppe sich vor dem Eingang vom Rheinbad Düsseldorf versammelte.

Der Gruppe wurde der Zutritt untersagt, daraufhin befürchtete der Ordnungsdienst vor Ort, dass sich die Menschen dennoch Zutritt zum Bad verschaffen wollten, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber DER WESTEN.

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Rheinbad Düsseldorf: Rechte Gruppe versammelt sich vor Freibad

Als die Polizei mit einem größeren Aufgebot eintraf, hatte die Gruppe den Eingangsbereich bereits verlassen. An der Haltestelle der Messe Düsseldorf, etwa 400 Meter vom Rheinbad entfernt, trafen die Beamten eine Gruppe aus 36 Menschen an.

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass ein Teil der Gruppe bereits wegen politischer Straftaten polizeibekannt sei. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, seien einige von ihnen Mitglieder und Sympathisanten der rechtsextremen „Bruderschaft Deutschland“.

Gruppe erklärt sich zu „Aufpassern“

Der Polizeisprecher konnte das am Sonntag nicht bestätigen.

Die Gruppe hatte sich offenbar selbst zu „Aufpassern“ erklärt: „Die Leute gaben an, im Rheinbad aufpassen zu wollen, damit alles ruhig bleibt“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

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Dreimal musste das Rheinbad in den vergangenen Wochen geräumt werden. Ende Juni kam es dort zum ersten großen Einsatz, nachdem es zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Hundert Jugendlichen gekommen sein soll. Viele von ihnen sollen laut Bädergesellschaft einen Migrationshintergrund haben.

Gegenüber dem Express reagierte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) auf den Vorfall am Sonntag: „Es war offenbar ein Fehler, das Rheinbad am Freitag vor einer Woche erneut zu räumen. Das war ein Fanal für den rechten Sumpf, sein Mütchen zu kühlen. Das Rheinbad wird so zu einer Art 'Bekenntnis-Schlachtfeld' der Deutschnationalen.“

 
 

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