VRR erhöht Preise um 3,9 Prozent im Schnitt

DerWesten
Ein Wagen der Straßenbahnlinie 302 der Bogestra befährt die Friedrich-Ebert-Str. in Wattenscheid. Foto: Horst Müller / WAZ FotoPool
Ein Wagen der Straßenbahnlinie 302 der Bogestra befährt die Friedrich-Ebert-Str. in Wattenscheid. Foto: Horst Müller / WAZ FotoPool
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Gelsenkirchen. Die Fahrgäste des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr müssen künftig tiefer für Tickets in die Tasche greifen. Zum 1. Januar erhöhen sich die Preise durchschnittlich um 3,9 Prozent.

Die Fahrgäste des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) müssen sich auf steigende Preise einstellen. Zum 1. Januar 2011 würden sich die Tickets um durchschnittlich 3,9 Prozent verteuern, teilte der VRR am Freitag in Gelsenkirchen mit. Zuletzt waren die Preise im Sommer vergangenen Jahres erhöht worden.

Der Verwaltungsrat des VRR will zudem die Einführung eines Sozialtickets zum 1. Juni 2011 prüfen. Eine Arbeitsgruppe soll dafür die finanziellen Rahmenbedingungen mit dem Land klären. Nach den Vorstellungen des VRR soll das Sozialticket für die Preisstufe A gelten und 22,50 Euro kosten. Der Grünen-Fraktionsvize Arndt Klocke hatte bereits angekündigt, die Landesregierung werde vom kommenden Jahr an 30 Millionen Euro für die Einführung von Sozialtickets im Land zur Verfügung stellen. (dapd)