RVR-Direktor Klink bleibt weiter im Amt

DerWesten
Heinz-Dieter Klink bleibt für weitere sechs Jahre Direktor beim RVR. Foto: Marco Siekmann
Heinz-Dieter Klink bleibt für weitere sechs Jahre Direktor beim RVR. Foto: Marco Siekmann
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Essen. Der RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink soll für weitere sechs Jahre an der Spitze des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stehen. Er bleibt, weil ein möglicher Nachfolger seine Bewerbung zurückgezogen hatte.

Der RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink soll für weitere sechs Jahre an der Spitze des Regionalverbands Ruhr (RVR) stehen. Wie RVR-Sprecher Jens Hapke am Dienstag in Essen sagte, soll der Vertrag von Klink um sechs Jahre verlängert werden, weil der als Nachfolger geplante frühere E.ON-Manager Christoph Dänzer-Vanotti seine Bewerbung um das Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte. Am Donnerstag (2. Dezember) wird der Verbandsausschuss nun über die Verlängerung des Vertrages von Klink beraten, am 13. Dezember soll die RVR-Versammlung die Verlängerung mit der Mehrheit der rot-grünen Stimmen beschließen.

Zugleich soll nach Angaben von Hapke der Posten des RVR-Direktors ausgeschrieben werden, um einen geeigneten Kandidaten für die Nachfolge von Klink zu finden. Ursprünglich sollte die Amtszeit des 66-jährigen RVR-Direktors, der seit 2005 im Amt ist, Ende Februar enden.

Der RVR ist der Regionalverband der Revierkommunen mit Kompetenzen etwa in Fragen der Wirtschaftsentwicklung, der Flächennutzung oder des Tourismus. Seit Jahren läuft eine Debatte über eine verstärkte Zusammenarbeit der Städte im Ruhrgebiet. Ein einheitlicher Regierungsbezirk Ruhr steht aber politisch nicht mehr zur Debatte. (dapd)