Hundefutter in der Kantine des LKA serviert

Duisburg/Düsseldorf.. Hundefutter ist offenbar in den Kantinen des Landeskriminalamtes und des Statistischen Landesamtes verköstigt worden. 280 Kilo Fleisch, das überdies mit menschlichen Fäkalbakterien verschmutzt war, waren, wie berichtet, bereits im vergangenen November entdeckt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Duisburg nun auf Anfrage mitteilte, kam es von einem Tierfutterhersteller, der Hunde- und Katzennahrung produziert.

Die Charge wurde zwar entdeckt, bevor sie verarbeitet werden konnte, doch insgesamt waren wohl gut drei Tonnen Fleisch im Umlauf und sind vermutlich verzehrt worden. „Eigentlich hätte das Fleisch entsorgt werden müssen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Neben dem ungenannten Tierfutterhersteller aus NRW sind wohl auch ein Sonderbetrieb für Fleischverarbeitung in Duisburg und eine Metzgerei in Düsseldorf involviert. Details wollte die Staatsanwaltschaft noch nicht nennen. „Das Fleisch war für den menschlichen Genuss nicht mehr geeignet“, heißt es jedenfalls.

Die betreffenden Firmen müssten nun mit Geldstrafen rechnen: Vorwurf: „Verbotener Umgang mit Lebensmitteln“. Ihnen könnte aber auch ein Prozess vor Gericht bevorstehen, sagte der Sprecher.

 
 

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