Die Lehrerinnen und ihre Schulen: Zahlen, Daten, Fakten

Ulrike Nixdorff (58) leitet die Schule im Hexbachtal, die bald letzte Hauptschule in Mülheim: Von 501 Schülern haben die Hälfte Migrationshintergrund und 85 eine Behinderung – brauchen also besondere Zuwendung.

Roswitha Tschüter (63) steht einem 50-köpfigen Kollegium an der Hauptschule Wächtlerstraße vor, einer der letzten drei städtischen Hauptschulen in Essen. 55 ihrer 406 Schüler sind behindert, rund 70 Prozent Migranten.

Anne Kahlert (60) wechselte zu Beginn des Schuljahrs von der Hauptschule am Knevelshof (240 Schüler, 24 Lehrer, Migrantenanteil: 75 Prozent, keine behinderten Kinder) als kommissarische Leiterin zur neu gegründeten Sekundarschule Am Biegerpark in Duisburg. Der Knevelshof war die letzte Hauptschule in DU-Wanheim, sie nimmt inzwischen keine Schüler mehr auf. Am Biegerpark gibt es im ersten Jahrgang 100 Schüler (davon vier mit sonderpädagogischenFörderbedarf) und 17 Lehrer. Der Ausländeranteil liegt bei 45 Prozent.

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