"Das isst der Pott" – Serie jetzt als Buch mit 120 Gerichten

„Das isst der Pott“ - die Serie ist zu einem Buch geronnen. Das bietet nicht nur 120 Rezepte aus zwölf großen Städten des Ruhrgebiets, sondern auch die Geschichte hinter dem Gericht.
„Das isst der Pott“ - die Serie ist zu einem Buch geronnen. Das bietet nicht nur 120 Rezepte aus zwölf großen Städten des Ruhrgebiets, sondern auch die Geschichte hinter dem Gericht.
Foto: Jakob Studnar
120 Termine, 120 Essen, 120 Zeitungsseiten – 5000 Fotos: WAZ-Leser kochten um die Wette. Ihre 120 Gerichte gibt’s nun zum Nachlesen und -kochen.

Ruhrgebiet.. Manch ein Teilnehmer der WAZ-Serie „Das isst der Pott“ hatte sich eigens ein paar kulinarische Gedanken gemacht, bevor er ein Rezept schrieb; andere griffen auf ihre familiären Klassiker zurück und dritte auf ihre Intuition. Die 120 Gerichte unserer Leser gibt es jetzt gebunden (also, die Rezepte natürlich): „Das isst der Pott“ ist zu einem Buch geronnen.

Was für eine Serie! 120 Termine, 120 Essen, 120 Zeitungsseiten – 5000 Fotos. Sie rührten Himmel und Erde an, sie kochten Kartoffelsuppe, sie schnibbelten für Sauerkraut mit Bohnen – Klassiker. „Dass die ,Top Drei’ dann alle wirklich klassische Komponenten hatten, hat mich überrascht und gefreut. Blutwurststrudel! Dicke Bohnen! Mettwurst-Quiche!“, schreibt der Essener Sterne-Koch Nelson Müller in seinem Vorwort.

Neben Ruhrgebietsgeschmack auch Thailändisches

Diese ,Top Drei’ hatten Sie, die Leser, per Mail oder Postkarte ausgewählt. Und beim Finale am Centro Oberhausen mit besonders viel Beifall bedacht, wo Karla Wesche-Thomas aus Essen, Tine Grasmann aus Bochum und das Koch-Projekt der Evangelischen Sozialberatung Bottrop auf der Bühne kochten.

Freilich findet man in dem Buch neben ganz viel Ruhrgebietsgeschmack auch Leserrezepte mit Migrationshintergrund. Thailändisches oder Türkisches etwa, das nicht direkt bei uns erfunden wurde. Und was sich wiederum verbirgt hinter „Was-auch-immer-Eintopf“ oder „Mülheimer Essen“, das müssten Sie schon selbst mit diesem Buch herausfinden.

Das bietet nicht nur 120 Rezepte aus zwölf großen Städten des Ruhrgebiets, sondern auch die Geschichte hinter dem Gericht, etwa so: „Wenn Sonja Steffensen findet, ihre Tochter könnte sich mal wieder zu Hause sehen lassen, greift sie zu einem unfehlbaren Mittel: Sie kocht Quarkkeulchen . . .“ Oder: „Kochen kann er eigentlich nicht, aber ein Gericht kriegt Günter Voß immer mit Bravour hin . . .“

Soviel als Appetithäppchen.

Oliver Multhaup (Hg.): Das isst der Pott. Das Buch zur Serie mit allen Rezepten. Klartext- Verlag, Essen 2015, 254 Seiten, 12,95 Euro.

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