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Das Signal steht auf Grün

Foto: Deutsche Bahn AG
Mit der Initiative „DB2020“ will die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2020 Umweltvorreiter werden.

Berlin. Mit der Initiative „DB2020“ will die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2020 Umweltvorreiter werden. Der Konzern trägt damit auch der wachsenden Sensibilität der Gesellschaft bei Umweltfragen Rechnung. Die Herausforderungen sind groß: Es nicht allein um das Klima und die CO2-Emissionen, die bei der Bahn seit 2006 durch eine Modernisierung der Fahrzeug-Flotte oder den Einsatz erneuerbarer Energien um gut ein Fünftel gesenkt werden konnten. „Umwelt“ ist ein weit vielschichtigerer Begriff, der viele Aspekte vereint, die in ihrer Bedeutung kaum in eine Rangordnung zu bringen sind.

Und so hat die Bahn zwei weitere Ziele definiert: Der Schienenverkehrslärm soll durch leisere Bremssohlen und eine schrittweise Sanierung der Strecken um die Hälfte im Vergleich zum Jahr 2000 reduziert werden. Darüber hinaus strebt die Bahn einen geringeren Verbrauch und besseres Recycling an, um die Material- und Ressourceneffizienz zu erhöhen.

Und der Naturschutz? Neue Trassen, die so wichtig sind für den pulsierenden Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen, bedeuten auch immer Einschnitte in die natürlichen Gegebenheiten. Lebensräume für Pflanzen und Tiere sind nicht immer zu schonen, die Bahn will in diesen Fällen einen entsprechenden Ausgleich schaffen.