Düsseldorf

Schiffe frontal auf dem Rhein kollidiert: 2000 Liter Gasöl ausgelaufen

Zwei Schiffe sind auf dem Rhein bei Düsseldorf kollidiert: Mehrere Liter Gasöl sind ausgelaufen.
Zwei Schiffe sind auf dem Rhein bei Düsseldorf kollidiert: Mehrere Liter Gasöl sind ausgelaufen.
Foto: Polizei Duisburg

Düsseldorf. Großeinsatz der Düsseldorfer Feuerwehr seit dem Morgen auf dem Rhein: Dort sind auf der Höhe von Dormagen und Zons zwei Schiffe frontal kollidiert. Mittlerweile sind 2.000 Liter Gasöl in den Rhein ausgelaufen.

Am Strand des Düsseldorfer Stadtteils Himmelsgeist stellten Einsatzkräfte der Feuerwehr erst die Verschmutzung des Gewässers fest. Zuvor hatten sie weitere Kräfte bei der Bergung der Schiffe unterstützt.

Erst daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte zum Unglücksort aus, um den Schaden zu beheben. In Absprache mit dem Umweltamt Düsseldorf werden nun Maßnahmen zur Eindämmung der Verschmutzung vorgenommen.

„Es handelt sich um einen schwerwiegenden Unfall, von einer Katastrophe würden wir allerdings nicht sprechen“, berichtet Christopher Schuster, Feuerwehrsprecher. 2000 Liter hören sich viel an, seien aber nur ein kleiner Tropfen im großen Rhein.

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Gasöl auf dem Rhein ausgelaufen: Häfen werden verschlossen

Unter anderem bedeutet das, dass mehrere Einfahrten von Häfen mit sogenannten Ölschlängeln verschlossen werden.

Derzeit versuchen 50 Einsatzkräfte die Einfahrten zum Medienhafen, dem Löriker Hafen, den Gastronomieschiffen am Rober-Lehr-Ufer, dem Volmerswerther Hafen sowie dem Yachthafen an der Rotterdamer Straße dicht zu machen. Dies geschieht über Land und Wasser.

Der Rhein selbst kann nicht mit Ölsperren verschlossen werden, da die Fließgeschwindigkeit zu hoch ist.

Öl-Teppich zieht in Richtung Ruhrgebiet

Momentan ist der Ölteppich am Robert-Lehr-Ufer vorbeigezogen und erstreckt sich von dort aus Rheinstrom abwärts in Richtung Düsseldorfer Norden. Ob er auch in Duisburg bekämpft oder von den örtlichen Häfen ferngehalten werden muss, prüft die Feuerwehr Duisburg zur Zeit.

Dadurch, dass sich die 2000 Liter Gasöl recht schnell verlaufen, könne es sein, dass vom Ölteppich nichts im Duisburger Rheinabschnitt ankommt.

Unfallursache noch unklar

Bei dem Unfall verletzte sich der 53 Jahre alte Schiffsführer leicht. Das Gütermotorschiff ist mit 1.500 Sojaschrot geladen. Die Ursache der Schiffshaverie ist zum derzeitigen Zeitpunkt unklar. Durch die Kollision wurden das deutsche Tankmotorschiff und das niederländische Gütermotorschiff im Bugbereich stark beschädigt.

Zurzeit wird geklärt, wie hoch der Sachschaden ist und ob die beiden Schiffe weiterfahren können. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. (mb)

 
 

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