Schreiendes und zitterndes Kind (2) in NRW aus Auto befreit – was die Mutter derweil tat, macht betroffen

Foto: Imago/Symbolbild

Rheda-Wiedenbrück. Am Montagabend kam es für die Polizei Rheda-Wiedenbrück zu einem „erschreckenden Einsatz“. Zeugen riefen die Beamten in den Stadtteil Batenhorst, wo gerade das örtliche Schützenfest stattfand.

Die Passanten hatten ein schreiendes Kind beobachtet, das in einem Auto eingeschlossen war. Tatsächlich entdeckten die Polizisten wenig später einen Kleinwagen. Das Auto war in einem abgelegenen Wohngebiet am Straßenrand abgestellt. Das zwei Jahre alte Kind schrie nach seiner Mama und zitterte laut Polizei am ganzen Körper. Zeugen hatten das Kind 20 Minuten vor Eintreffen der Polizei bereits derart verängstigt entdeckt.

Rheda-Wiedenbrück: Polizei musste Fensterscheibe einschlagen

Allerdings konnten die Beamten die Eltern des Kindes nirgendwo in der Nähe entdecken. Sie schlugen deshalb die Fensterscheibe des Autos ein und befreiten das Kind. Der kleine Junge weinte laut Polizei bitterlich und wollte zu seiner Mama. „Ihm war der Schrecken buchstäblich ins Gesicht geschrieben“, so die Polizei.

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Während die Beamten auf den Abschleppdienst für das Auto warteten, schrie das kleine Kind plötzlich „Mama“ - die Mutter und eine Freundin tauchten auf.

Mutter war auf Schützenfest in Rheda-Wiedenbrück

Laut eigener Aussage sei sie auf dem Schützenfest gewesen, um eine Freundin zu suchen. Das Kind ließ sie deshalb im Auto. Die Polizei führte nach eigenen Angaben „ein deutliches Gespräch“ mit der Frau.

Anschließend konnte sie mit dem Jungen nach Hause. Die Polizei informierte allerdings das Jugendamt über die Ereignisse. Durch die eingeschlagene Scheibe entstand am Auto ein Sachschaden von 500 Euro.(fel)

 
 

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