Rewe in NRW: Kunden sauer über Corona-Regel – das sagt der Konzern

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

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Die vielen Corona-Regeln können schon mal verwirrend sein. Gerade in Supermärkten sind die Auslegungen teilweise unterschiedlich. Doch eine Regel in der Corona-Zeit gilt nahezu in jedem Supermarkt und treibt viele Kunden, besonders Eltern, an den Rand der Verzweiflung - so auch in einem Markt von Rewe in NRW.

Es geht um vorgegebene Corona-Maßnahmen bei Rewe in NRW, Einkaufswagen, Kinderwagen und eine ganze Menge Frust. Aber eins nach dem anderen.

Rewe in NRW: Kunden sauer über Corona-Regel

In ganz Deutschland müssen Kunden bei vielen Supermärkten und Discountern einen Einkaufswagen nehmen, wenn sie die Läden betreten wollen. Dadurch wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Märkten nachhalten, wie viele Kundinnen und Kunden sich gerade im Laden befinden.

Geschäfte dürfen während der Corona-Pandemie nur eine bestimmte Anzahl von Kunden pro Quadratmeter Ladenfläche in ihre Märkte lassen. Das gilt auch für Rewe in NRW.

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Problematisch wird es, wenn Kunden mit einem Kinderwagen einkaufen wollen. Denn diese Kunden wollen den Wagen gerne nur mit dem Kinderwagen betreten, dazu noch einen Einkaufswagen schieben grenzt an eine logistische Meisterleistung.

Das führt regelmäßig zu Diskussionen mit Mitarbeitern – so auch bei Rewe in NRW.

Rewe: Dortmunder Kunde stinksauer

Auf der Facebook-Seite von Rewe lassen viele Kunden ihrem Unmut freien Lauf. Ein junger Vater aus Dortmund erzählt, wie er seinem 18 Monate alten Sohn einkaufen gehen wollte. „Die Kassiererin wies mich lautstark von der Kasse an, auch einen Einkaufswagen - aufgrund der "Corona-Regeln" – mitzunehmen“, schreibt er.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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Und weiter: „Ich machte sie darauf aufmerksam, dass ich auch noch einen Kinderwagen mit Kind steuern müsste. Das war ihr egal.“

Die Rewe-Mitarbeiterin ließ sich auf keine Diskussionen ein und beharrte darauf, dass der junge Vater mit seinem Sohn den Markt verlässt. „Letztlich habe ich den Markt wieder verlassen und werde auch nicht mehr dort einkaufen gehen“, so der Dortmunder entsetzt.

Rewe reagiert

Rewe reagierte prompt: „Wir können deinen Unmut verstehen. Selbstverständlich darfst du mit Kinderwagen und ohne Einkaufswagen im Schlepptau bei uns einkaufen. Unsere Kollegen vor Ort geben ihr Bestes, alle Regelungen konsequent umzusetzen. Wir bedauern, dass es hier zu Missverständnissen gekommen ist. Wende dich das nächste Mal gern an unsere Marktleitung.“

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