Rewe, Edeka und Co. in NRW: Du musst heute einkaufen? DAS musst du wissen

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

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Verdi bestreikt den Einzelhandel in NRW! Das könnte auch deinen Einkauf bei Rewe, Edeka und Co. betreffen.

Die Gewerkschaft Verdi will unter anderem einen höheren Mindestlohn für die Mitarbeiter bei Rewe, Edeka und Co. in NRW durchsetzen. Hier könntest du am Donnerstag vor verschlossenen Türen stehen. Auch beim bisher letzten Streik Ende August kam es zu Schließungen und Personalmangel.

Rewe, Edeka und Co. in NRW: Verdi bestreikt Einzelhandel – das solltest du vor deinem Einkauf wissen

In Dortmund soll es am Donnerstagvormittag um 11.00 Uhr eine Kundgebung der Gewerkschaft geben, bei der auch der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans eine Rede halten wird. Danach wollen die Demonstrierenden durch die Stadt ziehen, Verdi erwartet hierfür circa 2.000 Teilnehmer.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020), viele bieten inzwischen einen Lieferservice an
  • Über die Angebote kannst du dich regelmäßig im Prospekt informieren
  • Rewe gibt es auch online

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Die Gewerkschaft ruft an dem Tag zum Streik auf, unter anderem werden Beschäftigte im Einzelhandel ihre Arbeit niederlegen. Daher könnte es in einigen Geschäften zu Personalmangel oder sogar zu vorübergehenden Schließungen kommen.

Rewe, Edeka und Co. in NRW: Verdi fordert Mindestlohn und bessere Bezahlung für Beschäftigte

Sowohl für den Einzelhandel als auch für den Groß- und Außenhandel will die Gewerkschaft Verdi mehr für die Beschäftigten rausholen. Ein Mindestlohn von 12,50 Euro die Stunde sowie 4,5 Prozent mehr Gehalt werden angestrebt. Zusätzlich soll es über zwölf Monate 45 Euro mehr Lohn geben, auch für Auszubildende. Der Handelsverband NRW findet die Forderungen übertrieben. Er will unterschiedlich Unterstützung leisten, je nachdem, wie viel die Firmen unter der Pandemie gelitten haben.

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„Die Beschäftigten beider Branchen sind stinksauer. Im Einzelhandel wurden die Verhandlungen in der letzten Woche beendet, weil die Arbeitgeber uns nur in Trippelschritten entgegengekommen sind. Im Groß- und Außenhandel gibt es seit Mai kein verbessertes Angebot und die zuletzt angesetzte Verhandlung vom 9. Juli hat die Arbeitgeberseite kurzfristig abgesagt“, so Verhandlungsführerin Silke Zimmer in einer Pressemitteilung der Verdi. Die Verhandlungen für den Groß- und Außenhandel sollen am Freitag fortgesetzt werden. (mbo)