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Renitenter Papagei löst Polizeieinsatz aus – die kuriosesten Kriminal-Geschichten 2013

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Ein Einbrecher bedankt sich für ein Stück Kuchen. Ein Dieb verbrennt versehentlich seine Beute. Fünf Frauen prügeln sich um einen Parkplatz. Und ein Bankautomat beißt einen Kunden: Polizei und Gerichte setzten sich 2013 mit zahlreichen kuriosen Fällen auseinander. Wir präsentieren die Top 50 – selbstverständlich subjektiv ausgewählt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Essen/Bochum/Hagen/Duisburg. 

Platz 50:

Ein 41-Jähriger soll in der McDonald’s-Filiale im Essener Hauptbahnhof seine Hose heruntergelassen und versucht haben, Gästen ihr Essen zu entreißen. Als Polizisten den Obdachlosen in Gewahrsam nahmen, rechtfertigte er sich damit, Hunger gehabt zu haben. >> Zur Meldung

Platz 49: Wenige Tage nachdem er einem 19-Jährigen das iPhone geraubt hatte, bot ein Essener seinem Opfer das selbe Telefon zum Rückkauf an. Doch das Opfer ging nur zum Schein darauf ein und kam zur Übergabe nicht allein. >> Zur Meldung

Platz 48: Zu viel Promille und ein Reifen zu wenig – mit dieser gefährlichen Kombination hat die Polizei einen jungen Autofahrer aus Bottrop erwischt. Der 25 Jahre alte Mann war mit einem Auto unterwegs, dessen rechtes Hinterrad nur noch aus Felge ohne Reifen bestand. Einer der Vorderreifen war außerdem platt. >> Zur Meldung

Platz 47: Einbrecher haben eine Weihnachtsfeier der Awo in Gefahr gebracht: Die Diebe stiegen in eine Begegnungsstätte in Dortmund-Lanstrop ein, zertrümmerten Scheiben, Gläser und Porzellan — und nahmen dann auch noch die wichtigste Zutat für die geplante Awo-Party aus dem Kühlschrank. >> Zur Meldung

Platz 46: Wenn eine Reifenpanne auch etwas Gutes hat: Ein mit Stahl beladener Sattelzug hatte es im Juli einem Dieb angetan. Er brauste mit dem Lkw davon, hielt jedoch plötzlich an, stieg aus und suchte das Weite, wie verwunderte Augenzeugen beobachtet hatten. Der Grund war der hintere Reifen des Lasters. Der war bis auf die Felge komplett zerstört. Hinter dem Sattelzug sah man noch eine meterlange Schleifspur. Die Polizei sprach deswegen auch von einem „echten Diebeszug“. >> Zur Meldung

Platz 45: Es gibt angenehmere Ort, um eingeschlossen zu sein. Das 1.-Klasse-Abteil zum Beispiel. Aber dieser Reisende saß auf der Zug-Toilette fest. Selbst Beamte der Bundespolizei scheiterten beim „Aufbruchsversuch“ an der Klotür. >> Zur Meldung

Platz 44: Ein vermutlich Betrunkener hat ein Keramik-Reh auf die Gleise zwischen Bottrop und Gladbeck gestellt. Die Bundespolizei rückte an und sperrte den Streckenabschnitt für eine knappe Stunde für den Zugverkehr. 18 Züge verspäteten sich oder fielen aus. >> Zur Meldung

Platz 43: In einem bekannten Bottroper Biergarten ist zum Vatertag eine Schlägerei mit rund 20 Beteiligten ausgebrochen. Anlass sollen zwei Männer gewesen sein, die vor dem Biergarten uriniert hatten. >> Zur Meldung

PLatz 42: Eigentlich wollte er das Sonnenstudio überfallen – doch als er die 18-Jährige Ladenmitarbeiterin sah, bekam ein 41-jähriger Mann aus Bochum Gewissensbisse, warf sein Messer weg und rief die Polizei. >> Zur Meldung

Platz 41: Ein aufgeschrecktes Pferd hat einen abenteuerlichen Galopp von Schermbeck nach Dorsten-Holsterhausen durch den abendlichen Berufsverkehr absolviert – zum Glück ohne schwere Schäden. Das Pferd bekam auf Facebook schnell einen Spitznamen: Galopper Whopper. >> Zur Meldung

Kamele auf Gleisen und ein Versteck unter der Spüle – Platz 40 bis 31 

Platz 40: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Ein 51 Jahre alter Dolmetscher aus Witten neigte bei seiner Verhandlung vor dem Bochumer Landgericht im Februar eher zur Redseligkeit, gar zur Geschwätzigkeit. Dort musste er sich wegen zwei Raubüberfällen auf Bochumer Sparkassenfilialen verantworten. Wortreich erklärte er sich den Richtern: „Irgendwie musste an diesem Tag Geld her.“ Aber eigentlich hasse er Gewalt. Und als ob er es nicht schon schwer genug gehabt hätte, überfiel ihn in einem Bochumer Pfandkredithaus, wo er Schmuck auslösen wollte, plötzlich eine große Angst: Jetzt, da er all das erbeutete Geld besitze, fürchtete er sich, seinerseits überfallen zu werden… >> Zur Meldung

Platz 39: Bei Gartenarbeiten ist ein Mann in Essen stutzig geworden. Er stieß auf einen Metall-Gegenstand, den er zunächst für eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hielt – und alarmierte die Polizei. Die rief erst ein Entschärfungsteam, doch das wurde nicht gebraucht. >> Zur Meldung

Platz 38: Ältere Menschen sind meist das Opfer von miesen Trickbetrügern. In diesem Fall war auch die Täterin schon im Rentenalter. Eine etwa 75 Jahre alte Frau mit einem roten Trolly wirkte wohl so vertrauenswürdig auf eine 83-jährige Seniorin aus Wattenscheid-Höntrop, dass diese sie in die Wohnung ließ. Die Trickdiebin gab vor, sich die Wohnung wegen des Grundrisses ansehen zu wollen. Schließlich ziehe sie in der Nachbarschaft bald in eine ähnliche Wohnung. >> Zur Meldung

Platz 37: Helle Aufregung im Duisburger Zoo: Bei dem Versuch, dem Rüden im Wildhundgehege seine neue Partnerin vorzustellen, ist die junge Dame aus dem Gehege geflüchtet. Bis nach Mülheim. >> Zur Meldung

Platz 36: Weil sein Nachbar dachte, er wolle sich vom Dach stürzen, hat ein Student in Essen-Rüttenscheid Einsatzkräfte der Feuerwehr auf den Plan gerufen. Dabei hatte der junge Mann lediglich das schöne Wetter ausnutzen wollen. >> Zur Meldung

Platz 35: Um sich dem Zugriff der Polizei zu entziehen, hatte sich ein 29-Jähriger in Hagen an einem ganz besonderen Ort versteckt – unter der Spüle in der Küche. Die Idee war gut. Aber nicht gut genug. >> Zur Meldung

Platz 34: Diese Einbrecher hatten die Ruhe weg: Sie stiegen in eine Dortmunder Praxis ein — und gingen erstmal duschen. Als die Polizei sie festnahm, lag noch massig Aufbruchswerkzeug um den Praxis-Tresor herum. Die frischgeduschten Verhafteten stritten alles ab. Mit sehr interessanten Ausreden… >> Zur Meldung

Platz 33: Auf der Altenessener Straße im Essener Norden hat die Polizei zwei Männer (24 und 39 Jahre alt) festgenommen, die kurz zuvor in das Autohaus Kruft an der Werthfeldstraße in Oberhausen-Osterfeld eingestiegen waren. Nicht schlecht dürften die Beamten gestaunt haben, als sie auf der Rückbank des Autos auch den 13-jährigen Sohn eines der beiden Einbrecher entdeckten. >> Zur Meldung

Platz 32: Zwei Kamele sind aus einem Zirkus in Dortmund-Lütgendortmund ausgebüxt und spazierten danach genüsslich über die Gleise der S-Bahn zwischen Dortmund und Unna. Die Polizei trieb beide Tiere zurück ins Gehege. Es war nicht ihr erster Ausflug. >> Zur Meldung

Platz 31: Auf einer Dorstener Autobahnraststätte versteckte ein Unbekannter eine große Plastikspinne auf der Damentoilette. Deren grelle Farbe versetzte eine 33-Jährige derart in Panik, dass sie die Polizei verständigte. Die Beamten regierten kaum minder panisch. >> Zur Meldung

„Kevin allein zu Haus“ in Herne und Sex in der Garage – Platz 30 bis 21 

Platz 30: Auch wenn ein Dieb nach einem Einbruch in eine Konditorei in Gelsenkirchen mit leeren Taschen davonzog, verließ er den Laden wenigstens mit vollem Bauch. Ein Kuchen in einem Kühlschrank schmeckte dem Täter so gut, dass er sich sogar auf einem Zettel für den Einbruch entschuldigte. >> Zur Meldung

Platz 29: Ein Räuber im Pech: Zuerst erbeutete ein Gelsenkirchener mit dem Pittermesser zwar 500 Euro an einer Tankstelle. Auf seiner Flucht fiel er aber in einen Bach. Als er die nassen Geldscheine in der Mikrowelle trocknete, fingen sie auch noch Feuer. >> Zur Meldung

Platz 28: Willkommen in Entenhausen: Wer braucht schon eine Umzugsfirma, wenn die Polizei, dein Freund und Helfer, zur Stelle ist. Eine Entenmama hatte sich im Juli gemeinsam mit ihrem Nachwuchs unter den Einkaufswagen eines Supermarkts in Harpen niedergelassen . Polizisten fingen die Entenmutter und ihre fünf Küken ein, verluden sie in einen Bananenkarton (ohne Spinne) und halfen so beim Umzug zum Ümminger See. Die Aktion wurde von Supermarkt-Besuchern trocken kommentiert: „Die Enten wurden festgenommen wegen groben Unfugs.“ >> Zur Meldung

Platz 27: Die Herner Version von „Kevin allein zu Haus“: Ein 15-Jähriger griff Ende Januar resolut zu seinem selbst gebastelten Holzschwert, als zwei Einbrecherinnen gerade versuchten, die Terrassentür aufzuhebeln. Erschrocken flüchtete das Duo, der Jugendliche, nicht ängstlich, verfolgte die beiden – jedoch ohne Erfolg. Bei der Flucht verloren die Frauen etwas von ihren eigenen Habseligkeiten: zwei Schraubenzieher und einen Lippenpflegestift. >> Zur Meldung / >> Zur Folgegeschichte

Platz 26: Eine 18-Jährige und ihr 19-jähriger Freund wollten mit einem Liebesabenteuer in einer fremden Garage neuen Schwung in ihr Sexleben bringen. Sie wurden erwischt – und mussten sich vor Gericht verantworten. >> Zur Meldung

Platz 25: Mit einer Schreckschusspistole und Pfefferspray bewaffnet, hat ein 31-jähriger Mann aus Recklinghausen die Tür eines Bordells in Oberhausen eingetreten. Er war auf der Suche nach seiner Verlobten. >> Zur Meldung

Platz 24: „So was haben meine Kollegen noch nie gesehen“, sagte eine Polizeisprecherin. Mit mehr als 235 Stundenkilometern ist ein Duisburger Motorradfahrer im Nordschwarzwald geblitzt worden. Er bremste so stark ab, dass er auf einem Rad an den Polizisten vorbeifuhr. Es folgte eine Verfolgungsjagd. >> Zur Meldung

Platz 23: Was macht man, wenn man im Wald eine Granate findet? Ganz klar, einpacken, mitnehmen und auf dem Balkon lagern. Ein 19-Jähriger versetzte im Oktober seine Mutter mit so einer Aktion in Aufregung. Sie rief die Feuerwehr an, nachdem ihr Sohn das Fundstück abends aus dem Laerholzwäldchen angeschleppt und auf dem Balkon der Wohnung in Bochum-Querenburg deponiert hatte. Kampfmittelexperten der Feuerwehr sowie die Polizei rückten an, um zu überprüfen, ob in dem Wäldchen noch weitere Granaten lagen. Und noch in der Nacht erschien sogar ein Entschärfer des Landeskriminalamtes… >> Zur Meldung

Platz 22: Das muss schneller gehen, dachte sich im April eine Politesse in Witten und verpasste einem 60-Jährigen aus Witten ein Knöllchen. Sein Vergehen: Er hatte vier Minuten vom Parkscheinautomaten bis zu seinem Auto gebraucht. Zu lang urteilte die Stadt knallhart. >> Zur Meldung

Platz 21: Gleich auf drei Sitzplätzen hat es sich ein 58-Jähriger in der Hagener Bahnhofshalle gemütlich gemacht. Der Mann trägt keine Schuhe. Die will er beim Tanzen verloren haben. Dafür hält er eine Blockflöte fest im Arm. Beamte der Bundespolizei führen bei ihm einen Atem-Alkoholtest durch – mit atemberaubendem Ergebnis. >> Zur Meldung

Morddrohung gegen einen Papagei und eine Einkaufswagen-Attacke – Platz 20 bis 11 

Platz 20: Kindergeschrei und ein Mann, der ruft „Ich bringe dich um!“ Diese Kombination rief im November die Polizei in Recklinghausen auf den Plan. Der Wohnungsinhaber konnte schnell für Aufklärung sorgen: Die Drohung galt einem renitenten Papagei. >> Zur Meldung

Platz 19: Was die Leute so alles liegen lassen: Kein Fall fürs Fundbüro war eine verlassene Petrischale, die ein Passant im Juli auf einem Parkplatz in der Innenstadt gefunden hatte. „Bazillus Antrax“ stand auf der Schale mit der pinkfarbenen Flüssigkeit. Die Aufregung war groß: Absperrungen, Atemschutz, Gummihandschuhe und Plastikbehälter wurden aufgefahren. >> Zur Meldung

Platz 18: Weil ihr im Supermarkt alles nicht schnell genug ging, rammte eine 33-Jährige eine anderen Kundin so heftig mit dem Einkaufswagen, dass diese ins Krankenhaus musste. >> Zur Meldung

Platz 17: Eine handfeste Keilerei mit den Ordnungshütern lieferte sich ein renitentes Wildschwein im Februar in Recklinghausen. Doppelt so schnell wie ein Dobermann soll der Keiler laut Aussagen von offensichtlich beeindruckten Augenzeugen gewesen sein. Auf einem Fußballplatz kam es zum Showdown. Am Ende sackte das Schwein auf Facebook den ganzen Ruhm ein. „Iwan“ taufte die Facebook-Gemeinde das wilde Wildschwein. >> Zur Meldung

Platz 16: Ach, diese Sauerländer: Einem jungen Mann aus Werdohl gefiel es in der Arrestzelle am Dortmunder Hauptbahnhof so wunderbar, dass er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht mehr gehen wollte. >> Zur Meldung

Platz 15: Ein Navigationsgerät im Auto bedeutet oft mehr Stress als ein vorlauter Beifahrer: Mal gibt es Anweisung, mitten auf der Autobahn zu wenden, mal geht die städtische Verkehrsplanung vollkommen an ihm vorbei und es verweigert die Nutzung neuer Brücken und Kreisverkehre. Doch die wenigsten Navigationsgeräte lotsen einen Fahranfänger auf dem Weg zum Fast-Food-Restaurant des Nachts mitten in den Wald – noch dazu durch einen Bach. >> Zur Meldung

Platz 14: Ein ungewöhnlicher Fall war das, den das Duisburger Landgericht zu verhandeln hatte. Dort musste sich ein 34 Jahre alter Drogenabhängiger für einen Überfall auf einen Erotik-Shop verantworten, bei dem er 50 Euro erbeutete. Das Kuriose: Der Räuber hatte vorsorglich schon einmal das Haftgepäck dabei. >> Zur Meldung

Platz 13: So beweglich sind mobile Toilettenhäuschen nun auch wieder nicht: Zwei Jugendliche haben ein auf einer Baustelle abgestelltes Dixi-Klo auf einem Rollbrett abtransportiert. Eine Zeuge meldete der Polizei den, mit Verlaub, kackdreisten Diebstahl. >> Zur Meldung

Platz 12: Weil sie im Haus gegenüber Taschenlampen aufblitzen sahen und Einbrecher vermuteten, riefen Bürger aus Oberhausen-Buschhausen die Polizei. Die Besatzung des Streifenwagens traf in der Wohnung jedoch nicht auf Einbrecher, sondern auf die Hausbewohner. Die veranstalteten dort eine kuriose Jagd. >> Zur Meldung

Platz 11: Der Herd in seiner Wohnung in der Dortmunder Nordstadt funktionierte wohl nicht. Da erinnerte sich der Mieter an alte Western-Filme, erhitzte seine Suppe auf andere Art — und landete mit einer Rauchvergiftung im Krankenhaus. >> Zur Meldung

Bissiger Geldautomat und „Shades of Grey“- Platz 10 bis 1 

Platz 10: „Diebstahl in Mülheim (Witthausbusch)“ – unter diesem Titel wurde auf Youtube ein Clip veröffentlicht. Das vermeintliche Verbrechen, das bei der Polizei gemldet wurde, entpuppte sich im Nachhinein jedoch als Szene für ein Filmprojekt eines Schülers. >> Zur Meldung

Platz 9: Ein Bankkunde aus Hagen will von einem Geldautomaten in Castrop-Rauxel gebissen worden sein. Der Mann verlangt Schadenersatz und Schmerzensgeld von der Targobank. >> Zur Meldung

Platz 8: Kein falscher Fuffziger, sondern ein falscher Dreißiger sorgte im April für Polizeiermittlungen und einen handfesten Ehekrach. Ein Familienvater zahlte in einem Tabakladen im münsterländischen Dülmen aus Versehen mit einem 30-Euro-Schein. Den falschen Schein hatte er in Haltern am Silbersee gefunden und in seine Brieftasche gesteckt. Als die Geschichte vom falschen Dreißiger durch die Medien ging, las ihm seine Frau die Leviten und schickte ihren Gatten zur Polizei. >> Zur Meldung

Platz 7: Die Polizei spricht von einer „Verkettung unglücklicher Umstände“ und einem „äußerst kuriosen Zwischenfall“: Als ein 72-Jähriger in einer Mülheimer Kleingartenanlage Bogenschießen übte, ging ein Schuss daneben. Der Pfeil traf eine 44-Jährige im Oberschenkel. >> Zur Meldung

Platz 6: „Unbekannte stehlen wertvolles „Dressurpferd aus Stall“. So hieß es in der ersten Meldung, nachdem die Stute Ricosa B. vom Gehöft in Dortmund-Eichlinghofen verschwunden war. Die junge Besitzerin (14) weinte bittere Tränen — und verklagte am Ende ihre eigene Mutter. >> Zur Meldung

Platz 5: Fünf Frauen im Alter von 26 bis 49 Jahren haben sich in Hagen eine handfeste Schlägerei um einen freien Parkplatz geliefert. Als eine 49-jährige Autofahrerin vom Innenhof eines Supermarktes ausparken wollte, fühlte sie sich zudem auch noch durch den wartenden Wagen einer 34-Jährigen behindert. Es kam zur Eskalation. >> Zur Meldung

Platz 4: Kein bisschen schlaflos in Bochum: Ein 89-jähriger Bochumer stellte die Geduld eines Trickbetrügers so dermaßen auf die Probe, dass dieser entnervt von seinem Opfer abließ. Im Oktober rief ein Mann den Senior mittags an und gab sich als Verwandter aus, der dringend 20.000 Euro benötige. Der Rentner ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen: Da müsse er zur Bank und überhaupt müsse er erst einmal seinen Mittagsschlaf halten. Das dauerte dem Trickbetrüger offensichtlich zu lange. Er legte auf und rief auch nicht noch ein weiteres Mal an. >> Zur Meldung

Platz 3: Eine Sado-Maso-Party im Dortmunder „Prisma“ ist eskaliert: Animateure spielten Szenen aus dem Erotik-Roman „Shades of Grey“ nach — aber ein Gast (30) wollte sich nicht fesseln lassen. Der Abend endete in einer Prügelei. >> Zur Meldung

Platz 2: Wenn Spinnen eine Reise tun…: Ob die peruanische Bananenspinne freiwillig ausgereist ist, konnte nicht geklärt werden. Auf jeden Fall landete sie im Juni in einer Tüte Bananen bei einer Bochumerin in der Einkaufstasche . Ein netter Nachbar half der Frau, fing die Spinne mit einem Marmeladenglas ein und ging dann – weil er halt ein netter Nachbar ist – mit ihr spazieren, um ihr den Bahnhof Dahlhausen zu zeigen. Dort präsentierte er das possierliche Tierchen zwei Bundespolizisten. Die wiederum alarmierten den Reptilienexperten Roland Byner von der Werksfeuerwehr Opel. Der stellte fest, dass die Bananenspinne extrem giftig war. Warum der Mann mit der Spinne spazieren ging, statt sie gleich zur Polizei zu bringen, blieb unklar. >> Zur Meldung

Platz 1: Eine verdächtige Person meldeten besorgte Oberhausener in der Nacht zum Freitag auf dem Parkplatz am Eichelkampbunker. Die Polizei rückte aus – und erlebte eine Überraschung. Bei dem Herumtreiber handelte es sich nämlich um den Comichelden Spiderman. Nun ja – zumindest beinahe. >> Zur Meldung