Regionalverband beklagt Verkehrssituation im Ruhrgebiet

Der Regionalverband Ruhr (RVR) will mit dem Bund über die mangelhafte Verkehrssituation im Ruhrgebiet verhandeln. Foto: dapd
Der Regionalverband Ruhr (RVR) will mit dem Bund über die mangelhafte Verkehrssituation im Ruhrgebiet verhandeln. Foto: dapd
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RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel will sich wegen der mangelhaften Verkehrssituation im Revier an den Bundesverkehrsminister wenden.

Essen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) will mit dem Bund über die mangelhafte Verkehrssituation im Ruhrgebiet verhandeln. „Ich werde Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einladen. Er sollte sich die Probleme vor Ort ansehen“, sagte RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel.

Für Juni 2012 ist eine RVR-Versammlung zum Thema Verkehr angedacht. Die Probleme seien vielfältig. Manche Züge im Ruhrgebiet seien so voll, dass es schwer erträglich sei, Bahn zu fahren, so Geiß-Netthöfel. Neue Straßen dürfte es im Revier künftig wohl nicht geben. „Wir müssen die heutigen erhalten“, so die RVR-Chefin.

Vielversprechend sei das Projekt „Cargo-Beamer“, mit dem Güter von Lastwagen auf die Schiene umgeladen werden. Hagen dürfe sich Hoffnungen auf dieses Projekt machen.

Der RVR richtet ein Referat für EU-Förderung ein. Es soll die Chancen der Revierstädte steigern, in Brüssel Fördergelder zu bekommen.

In Fortsetzung des Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010 soll es unter anderem ein regionales „Heimat-Epos“ geben: Veranstaltungen und Wettbewerbe, die sich in den Jahren 2012 und 2013 mit den Themen Heimat und Identität beschäftigen.

 
 

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