Recklinghausen

Recklinghausen: Wachmann verscheucht Obdachlose aus Bank-Filiale – was er dann tut, ist widerlich

Einer Obdachlosen aus Recklinghausen wurde Unglaubliches angetan (Symbolbild)
Einer Obdachlosen aus Recklinghausen wurde Unglaubliches angetan (Symbolbild)
Foto: Schöning/imago

Recklinghausen. Eine Tat, die sprachlos macht: In Recklinghausen soll ein Security-Mann eine obdachlose Frau mit einer stinkenden, braunen Flüssigkeit überschüttet haben. Das hatte für ihn Konsequenzen.

Wie das Portal „24Vest“ berichtete, hatte die Frau in einer kalten Winternacht Zuflucht im Vorraum einer Bankfiliale an der Schaumburgstraße in Recklinghausen gesucht. Der Security-Mann, der für den Westfälischen Wachschutz (WWS) tätig war, fand sie dort und schickte sie wieder nach draußen. Offenbar gab es keinen Streit – die Frau war bereit, die Bank zu verlassen. Doch das reichte dem Mann nicht.

Recklinghausen: Security-Mann beschmiert Frau mit Kot

Bevor die obdachlose Frau die Bankfiliale verlassen konnte, schüttete der Mann ihr eine stinkende, braune Flüssigkeit auf die Winterjacke. Da er ihr den Rücken beschmierte, bemerkte die Betroffene diese hinterhältige Attacke zuerst nicht. Sie suchte eine neue warme Unterkunft für die kalte Nacht und suchte das „Gasthaus“ der Diakonie Recklinghausen auf, wo sie bleiben konnte.

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Eine Betreuerin dort bemerkte den beißenden Geruch und den braunen Fleck auf der Jacke der Obdachlosen, wie das Portal „24Vest“ berichtet. Sie sprach sie darauf an und vermutete zuerst, die Frau habe sich versehentlich in einen Hauseingang mit Hundekot gelegt. Doch da erinnerte sich die Betroffene an den Security-Mann.

Die Sparkasse kontrollierte Videoaufnahmen

Die Betreuerin der Diakonie nahm sofort Kontakt mit der Bank auf, in der der Vorfall geschehen war. Ein Mitarbeiter überprüfte die Videoaufnahmen aus dem Vorraum – und wurde fündig. Zu sehen ist, wie der Security-Mann die Jacke der Frau mit brauner Flüssigkeit überschüttet. Dessen Arbeitgeber WWS fragte bei ihm nach. Angeblich habe der Mann zu Protokoll gegeben, dass es sich um Speisereste gehandelt habe.

Doch die Diakoniemitarbeiterin ist sich sicher, dass es Kot gewesen sei. Der Geruch sei anders nicht zu erklären gewesen. Inzwischen wurde der entsprechende Mitarbeiter entlassen. (wt)

 
 

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