Real in NRW: Klopapier-Skandal! So frech reagiert ein Markt auf die riesige Nachfrage

Coronavirus im Ruhrgebiet

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Gütersloh. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit und die seiner Nächsten beschäftigt die Menschen in Deutschland offenbar besonders die Angst vor ausgehendem Klopapier. Der Run auf das „weiße Gold“ nimmt teilweise abstruse Formen an – und sorgte jetzt auch für eine dreiste Reaktion eines Real in NRW.

Im ostwestfälischen Gütersloh hatten Mitarbeiter eines Real eine besondere Klopapier-Idee. Statt wie gewöhnlich in Sechser- oder Achterpaketen wurde das Toilettenpapier dort lediglich im Zweierpack angeboten, „damit möglichst viele Kunden wenigstens Zugang zu einer kleinen Menge erhalten“, so ein Unternehmens-Sprecher.

Real in NRW verkauft Klopapier-Zweierpacks zu Wucherpreisen

Eigentlich eine gute Idee, wäre da nicht eine ziemlich dreiste Umsetzung. Als wäre es nicht aus Umweltgründen schlimm genug, das Zweier-Gebinde einzeln in Obsttüten aus Plastik zu verpacken, wurden sie obendrein zum Wucherpreis von 1,50 Euro verkauft.

Hochgerechnet auf die handelsüblichen Achterpacks wäre das ein sagenhafter Preis von 6 Euro und damit rund doppelt so viel wie sonst zumeist. Das brachte viele Kunden, die das Angebot im Real Gütersloh entdeckten, ziemlich in Rage.

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Einige Reaktionen:

  • „Real hätte von Anfang an die Packungen rationieren sollen und nicht jetzt das Klopapier teurer verkaufen. Nicht mehr mein Laden.“
  • „Frechheit“
  • „Dreister geht es kaum.“
  • „War ja klar, Umsatz ohne Ende gemacht durch die Hamsterkäufe und jetzt wird man gierig.“
  • „Sowas sollte man verbieten, das ist eine Sauerei.“
  • „Wucher und Umweltsauerei. Sicherlich nicht imagefördernd!“

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Auf Nachfrage von „Chip.de“ erklärte: „Der Großteil unserer Kunden vor Ort hat positiv auf diese Maßnahme reagiert und sich gegenüber unseren Mitarbeitern dankbar geäußert.“

Dennoch wurde das freche Angebot wieder aus dem Sortiment genommen.

 
 

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