Real vor dem Aus: Doch jetzt geht die Supermarkt-Kette diesen ungewöhnlichen Schritt

Real steht vor dem Aus. Umso ungewöhnlicher mutet es an, was die Supermarktkette in nächster Zeit plant.
Real steht vor dem Aus. Umso ungewöhnlicher mutet es an, was die Supermarktkette in nächster Zeit plant.
Foto: imago images / Emmanuele Contini

Der Verkauf von Real an Edeka war in trockenen Tüchern – dachte man. Das Bundeskartellamt kündigte am Dienstag eine „vertiefte Prüfung“ der 87 Real-Filialen an. Doch das kann bis Februar 2020 dauern.

Die Manager von Real lassen sich derweil davon nicht beirren. Sie eröffnen fleißig weitere Geschäfte und bringen neue Aktionen an den Start. Das berichtet die „WAZ“.

Real eröffnet neue Filialen in Deutschland

Die Prüfung des Kartellamts soll zeigen, ob Edeka durch die 87 angepeilten Real-Filialen eine Vormachtstellung bei den Supermärkten in Deutschland einnehmen kann. Damit könnte der Konzern die Preise für Verbraucher und Lieferanten diktieren.

Die Manager von Real machen indes einfach wie gehabt weiter – und eröffnen neue „Markthalle“-Geschäfte in Krefeld, Braunschweig, Balingen und Aschaffenburg mit modernem Aufbau und neuem Konzept.

+++Real: Supermarktkette vor dem Verkauf - entscheidender Termin steht bevor+++

Real baut Online-Handel aus

Außerdem hat sich Real mit internationalen Handelspartnern zusammengetan, um verstärkt im Online-Geschäft mitzumischen.

Das hat dem hauseigenen Webshop, in dem auch andere Händler ihre Waren anbieten können, mehr als 200 zusätzliche Händler gebracht.

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Real startet Bezahl-Mitgliedsprogramm „Real Pro“

Real hat außerdem kürzlich ein neues Kundenprogramm namens „Real Pro“ an den Start gebracht. Wer 5,75 Euro monatlich für die Mitgliedschaft in diesem Club bezahlt, soll bei jedem Einkauf Rabatte erhalten.

Mitglieder erhalten

  • 20 Prozent Rabatt auf Lebensmittel und Drogerieartikel
  • bei Blumen und Fotos 15 Prozent Rabatt
  • bei harten Alkoholika zehn Prozent Rabatt

Viele Interessenten für die Real-Filialen

Neben den 87 Filialen, an denen Edeka interessiert ist, sollen 277 Filialen an den Immobilien-Investor Redos gehen. 50 bis 60 Filialen wollen Redos und Metro gemeinsam weiterführen. Tegut ist an sieben Filialen interessiert.

Nun hat sich noch der Investor X-Bricks ins Spiel gebracht, zu dem auch Kaufland und Lidl gehören. Mehr zu den Hintergründen erfährst du bei der WAZ >>>> (vh/mit dpa)

 
 

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