Hagen

Deswegen sorgte Rapper Jigzaw für einen Großeinsatz der Polizei vor dem Hagener Landgericht

Aus einem Smart heraus verteilte Jigzaw im Juli Shirts und Autogramme an seine Fans in Hagen. (Archiv)
Aus einem Smart heraus verteilte Jigzaw im Juli Shirts und Autogramme an seine Fans in Hagen. (Archiv)
Foto: Alex Talash

Hagen. Für Aufsehen vor dem Hagener Gericht sorgte Nuhsan C. (25) alias Rapper Jigzaw schon im Juni, als sein Hip-Hop-Kollege Kollegah für ihn die Kaution zahlte und ihn aus dem Knast holte. Am Mittwochmorgen startete die Berufungsverhandlung. Und die Polizei hat sich mit einem Großeinsatz vorbereitet.

Die Hagener Polizei holte sich noch Unterstützung bei der Bereitsschaftspolizei aus anderen Behörden, um dem erwarteten Fan-Aufgebot gerecht zu werden. Insgesamt versammelten sich etwa 100 Beamten vor dem Gebäude.

Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Zuschauer waren erwartet worden.

Berufungsprozess gegen Rapper Jigzwaw startete am Mittwoch

Gekommen sind letztlich nur rund 80 Fans. Sie versammelten sich vor dem Gericht, um ihren Skandal-Rapper zu feiern. Sie blieben aber friedlich, wie die Polizei berichtet.

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In den Sozialen Netzwerken hatte Jigzaw seine Fans einen Tag zuvor eingeladen. „Wir stehen zusammen und gehen zusammen rein wenn es sein muss !!...Eier auf den Tisch es wird Zeit für die Wahrheit !!“, schreibt er weiter. Über 16.000 Likes hat der Beitrag erreicht.

Für Aufsehen sorgte der Rapper vor etwa einem Monat, als er in der Hagener Innenstadt T-Shirts an seine Fans verteilte.

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Wegen gefährlicher Körperverletzung in erster Instanz verurteilt

Nuhsan C. wurde wegen gefährlicher Körperverletzung nach einer Messerstecherei auf dem Wilhelmsplatz in Wehringhausen zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Sein Rechtsanwalt geht aber davon aus, dass Nuhsan C. im Berufungsverfahren freigesprochen wird. (js)

 
 

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