NRW-Polizei spricht Warnung aus: Diese Sex-Masche ist reiner Betrug – lass dich nicht erpressen

Die Aachener Polizei warnt aktuell vor einer perfiden Sex-Masche. Täter behaupten intime Fotos zu besitzen und zu veröffentlichen. Nur gegen Geld sollen Opfer dies verhindern können.
Die Aachener Polizei warnt aktuell vor einer perfiden Sex-Masche. Täter behaupten intime Fotos zu besitzen und zu veröffentlichen. Nur gegen Geld sollen Opfer dies verhindern können.
Foto: dpa
  • Sex-Masche hält Polizei in Aufruhr
  • Männer werden mit intimen Aufnahmen von Frau erpresst - Polizei warnt
  • In aktuellen Fällen drohen Unbekannte damit, weitere intime Fotos zu veröffentlichen

Aachen. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte die Aachener Polizei auf unübliche Art und Weise vor einer üblen Sex-Masche gewarnt, bei der es um Erpressung ging. Und zwar in Form eines Gedichtes.

Im Gedicht wird beschrieben, wie über ein Dutzend Männer Opfer eines Videochats wurden. Im Chat zeigte sich eine durchaus attraktive Dame freizügig und forderte ihr Gegenüber auf, es ihr nachzumachen. Was den Männern nicht bewusst war: Alles wurde aufgezeichnet.

Nun gibt es wieder Fälle, die an den vergangen Kriminalfall erinnern. Deswegen warnt die Polizei erneut.

NRW-Polizei warnt. Dame fordert 150 Euro und droht mit Veröffentlichung intimer Aufnahmen

In den letzten Tagen folgten sechs Männer in der Region der Aufforderung, wie schon damals. Sie erlebten danach ihr blaues Wunder. Denn sie wurden kurzerhand erpresst.

Die besagte Dame drohte außerdem damit, die Videoaufnahmen in sozialen Medien zu veröffentlichen. Wolle man dies nicht, forderte sie dazu auf; 150 Euro zu zahlen. Da die Aufnahmen vielen Männern peinlich waren, zahlten sie den Betrag.

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Männer wurden nach und nach durch Masche 450 Euro los

Nachdem es einmal geklappt hatte und die Dame eine solche Geldquelle entdeckt hatte, wirkte sie schnell weniger attraktiv. Denn nach und nach verlangte sie gleich noch mehr Geld. 450 Euro sind einige der Männer bislang losgeworden bis sie zur Polizei gingen.

Wie auch vor einem Jahr gehen die Ermittlungen der Polizei in Richtung Frankreich. Trotz intensiver Ermittlungen gibt es bisher aber keine heiße Spur. Weder auf die Dame noch auf ihre Hintermänner.

Polizei warnt ausdrücklich vor Sex-Masche

Die Polizei Aachen warnt noch einmal ausdrücklich vor dieser und einer weiteren aktuellen Masche. Bei der anderen Masche drohen Unbekannte per Email, sie hätten mit einem Hackerangriff intime Bilder und Videos vom Rechner der Person heruntergeladen.

Komme kein Geld, würden diese Bilder im Internet veröffentlicht. Sehr viele Betroffene glaubten dies und haben den Gangstern ein prall gefülltes Bitcoin-Konto beschert.

Täter spielen mit Furcht der Opfer

Bis zu 1000 Euro bezahlten sie, bevor sie zur Polizei gingen. Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass es in den vorliegenden Fällen keine Hackerangriffe gegeben hat. Hier spielten die Täter mit der Furcht ihrer Opfer.

Ermittler befürchten bei Straftat hohe Dunkelziffer

Die Ermittler gehen momentan davon aus, dass es bei diesen Delikten eine enorm hohe Dunkelziffer gibt. (mj)

 
 

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