Polizei kontrolliert Reisebus in Köln – beim Blick in den Motorraum machen die Beamten eine extrem gefährliche Entdeckung

Die zusätlichen Dieseltanks wurden an den Reisebus aus Serbien durch Gummi, Kabelbindern und Klebeband befestigt.
Die zusätlichen Dieseltanks wurden an den Reisebus aus Serbien durch Gummi, Kabelbindern und Klebeband befestigt.
Foto: Polizei Köln

Köln. Am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr kontrollierten die Polizisten des Verkehrsdienstes Köln mehrere Fahrzeuge auf dem Fernbusbahnhof des Flughafens Köln/Bonn. Dabei wurde ein Reisebus aus Serbien stillegelegt.

Das Fahrzeug wies bei der polizeilichen Kontrolle erhebliche technische Mängel auf. Ebenfalls besaßen die beiden Fahrer des Fahrzeugs nicht alle nötigen Papiere und Ausweise.

Zusätzliche Dieseltanks durch Gummis und Klebeband befestigt

Als besonders gefährlich stufte die Polizei Köln eine technische Veränderung an der Tankanlage des Reisebusses ein. An dieser Stelle waren zusätzliche Dieseltanks an das Fahrzeug angebracht.

Die Mittel dazu konnten nicht heikler sein. Die Dieseltanks waren mit Gummis, Kabelbindern und Klebeband an der Karosserie des Reisebusses fixiert.

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Akute Brandgefahr durch technische Veränderungen am Reisebus

Die Polizei Köln forderte alle Fahrgäste umgehend dazu auf, das Fahrzeug zu verlassen. Ein Experte untersuchte später den Reisebus und bestätigte die akute Brandgefahr durch die angebrachten Dieseltanks.

Außerdem stellte er weitere erhebliche technische Defekte fest. Unter anderem fand er mehrere Rahmenbrüche an der Karosserie, Defekte an der Bremsanlage und Schäden an den Spurstangenköpfen.

Gegen die beiden Busfahrer und den Unternehmer wurde von der Polizei Köln eine Anzeige erstattet. (ses)

 
 

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