Polizei holt Flüchtlinge aus zwei Grad kaltem Kühlanhänger

13 Flüchtlinge litten in einem Lastwagen - die Polizei wurde aufmerksam, weil sie Klopfzeichen gaben.
13 Flüchtlinge litten in einem Lastwagen - die Polizei wurde aufmerksam, weil sie Klopfzeichen gaben.
Foto: Archiv, Imago
Die Polizei hat in Eschweiler nahe der Grenze zu Belgien und den Niederlanden 13 verängstigte Menschen aus dem Anhänger eines Kühllasters geholt. Sie hatten mit Klopfzeichen um Hilfe gerufen. Auch Kinder gehörten zu der Gruppe, die offenbar nach Deutschland geschleust werden sollte.

Eschweiler. Die Polizei hat am Dienstag 13 Flüchtlinge aus dem Kühlanhänger eines Lkw befreit. Männer, Frauen und Kinder hätten mit normaler Straßenkleidung in dem auf zwei Grad heruntergekühlten Anhänger zwischen der Getränkeladung gesessen. Sie hätten einen verängstigten Eindruck gemacht, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei ging von einer Schleusung aus. Der Lkw kam den Angaben zufolge aus Frankreich. Nachdem er in Eschweiler (Kreis Aachen) angekommen war, hätten die Menschen gegen die Innenwand des Lkw-Anhängers geschlagen. Zu Herkunft der Menschen machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

 
 

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