Phantasialand: Ärger um Corona-Maßnahmen! Besucher mit schweren Vorwürfen: „Ich bin echt entsetzt“

Das Phantasialand bei Köln hat unter Corona-Schutzmaßnahmen geöffnet – doch genau die sorgen für Probleme.
Das Phantasialand bei Köln hat unter Corona-Schutzmaßnahmen geöffnet – doch genau die sorgen für Probleme.
Foto: Phantasialand; Montage DER WESTEN

Corona-Ärger im Phantasialand in Brühl bei Köln! Nachdem der Freizeitpark seit einigen Wochen wieder geöffnet hat, waren viele Menschen erleichtert – doch mittlerweile gehen die Gäste eher enttäuscht aus dem Erlebnispark nach Hause.

Köln: Phantasialand in der Kritik

Lang haben Phantasialand-Fans drauf gewartet, dass der beliebte Freizeitpark nach der Corona-Krise endlich wieder aufmacht. Und das Corona-Schutzkonzept der Parkleitung schien auch einige Wochen aufzugehen: wenige Besucher durch Online-Ticketkauf und kurze Warteschlangen.

Doch jetzt scheint die Stimmung im Phantasialand zu kippen – immer mehr Gäste kommen frustriert von ihrem Freizeitpark-Besuch.

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Das ist das Phantasialand:

  • liegt in Brühl bei Köln
  • wurde im April 1967 eröffnet
  • ist mit zwei Millionen Besuchern (Stand: 2018) der dritthäufigste besuchte Freizeitpark in Deutschland
  • hat sechs Themenbereiche auf 28 Hektar Fläche
  • jüngste Attraktionen: Taron (Hochgeschwindigkeitsachterbahn), Raik (Achterbahn, die vorwärts und rückwärts fährt) beide 2016 eröffnet
  • aktuell im Bau: F.L.Y., längster Flying Coaster (Stahlachterbahn) der Welt

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Grund dafür ist das Corona-Sicherheitskonzept, das scheinbar einige Lücken hat. So sei es nach Meinung einiger Besucher mittlerweile wieder zu voll, um einen Mindestabstand einhalten zu können, außerdem seien zu wenig Mitarbeiter vorhanden, um die Maskenpflicht zu kontrollieren.

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Köln: Phantasialand-Besucher lassen Frust freiem Lauf

Auf der „Facebook“-Seite des Phantasialandes lassen die enttäuschten Besucher ihrem Frust freien Lauf, kommentieren:

  • „Wir waren heute da und es war wahnsinnig voll, von Abstand keine Spur, war auch nicht möglich bei der Menge an Menschen! Begrenztes Kontingent, konnte man auch nichts von merken! Ich bin echt entsetzt und enttäuscht nach dem heutigen Tag!“
  • „Es ist schon erschreckend, wie egal es dem Betreiber offenbar ist, dass teilweise keine Masken getragen werden und die Mindestabstände eigentlich nie eingehalten werden. Die wenigen 'Aufpasser' greifen überhaupt nicht ein. Bittet man die nachfolgenden Personen in der Reihe selbst darum, den Abstand einzuhalten, darf man sich noch dumme Sprüche anhören. Und bei der Besucheranzahl kann von einer Begrenzung auch keine Rede sein. Alles in allem bin ich schwer enttäuscht. Das bekommen andere Parks deutlich besser hin.“
  • „Unverständlich, warum manche Wege abgesperrt waren, dadurch staut es sich noch mehr. Einzig auf Raik und Colorado wurde auf die Maskenpflicht geachtet. Wir haben die Masken freiwillig überall getragen, weil es uns echt zu voll war.“

Auf DER WESTEN-Anfrage nahm eine Sprecherin des Phantasialandes Stellung zu den geschilderten Problemen.

Köln: Das sagt das Phantasialand zu den Vorwürfen

So werde die Situation im Park „jeden Tag neu bewertet“. Die Sprecherin: „Wir optimieren die Schutzmaßnahmen ständig, entwickeln jetzt zum Beispiel neue Einbahnstraßen. Es gibt extra ein eigenes Team dafür.“

Außerdem seien alle Mitarbeiter im Umgang mit den Schutzmaßnahmen geschult, es gebe ein Handbuch und fortwährende Lautsprecheransagen im Park. Und: „Die Mitarbeiter sprechen Gäste, die sich nicht an die Regeln halten, an. Wer besonders renitent ist, kann auch einen Parkverweis erhalten“, erklärt die Sprecherin. Man nehme die Hygiene-Maßnahmen sehr ernst und habe einen Blick auf die Prozesse.

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Grundsätzlich ist es im Freizeitpark bei Köln offenbar wie in allen anderen öffentlichen Bereichen während der Corona-Krise auch: Nur wenn sich jeder an die Regeln hält, ist der Schutz vor dem Coronavirus für alle gewährleistet – und jeder kann seinen Parkbesuch unbeschwert genießen.

Alles Infos zu Öffnungszeiten und Ticketreservierung findest du hier. (kv)

 
 

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