Nur ein Grad hat gefehlt - darum gab es keine 20 Zentimeter Neuschnee (wie angekündigt)

In Essen ist es zwar kalt und nass, Zentimeter hohen Schnee hat Tief „Egon“ aber noch nicht gebracht.
In Essen ist es zwar kalt und nass, Zentimeter hohen Schnee hat Tief „Egon“ aber noch nicht gebracht.
Foto: Der Westen
  • So richtig winterlich ist es im Ruhrgebiet am Freitagvormittag noch nicht
  • Dabei fehlte Tief „Egon“ nur ein Grad, um den Winter zu uns zu bringen

Ruhrgebiet. In manchen Teilen Deutschlands sorgt Tief „Egon“ gerade für umgestürzte Bäume, heftige Schneefälle und Chaos auf den Straßen.

Tief „Egon“ verschont das Ruhrgebiet

Nur im Revier suchst du „Egon“ vergebens. Am Donnerstag warnten die Wetterdienste noch vor 20 Zentimetern Neuschnee im Berufsverkehr, Blitzeis und Orkanböen im Westen. Die Bilanz am Freitag: kein Schnee, kein Sturm, kein Chaos. Jedenfalls bis zum Mittag.

Ein Grad ist Schuld am gescheiterten Winter-Comeback

Falls du dich nun fragst, warum das Ganze doch nicht so schlimm war, wie gedacht: Ein läppischer Grad ist Schuld daran!

„Die Temperaturen im Ruhrgebiet hätten auf 0 Grad runtergehen müssen. Dann wäre auch hier der Winter zurückgekehrt“, sagt Franz Molé vom Deutschen Wetterdienst in Essen gegenüber DER WESTEN.

Der eine Grad mehr hätte uns 10 hohen Zentimeter Schnee gebracht

Im Endeffekt, so der Meteorologe, habe nur ein einziger Grad gefehlt: „Dann würde im Ruhrgebiet jetzt mindestens 10 Zentimeter hoher Schnee liegen. Und zwar richtig pappiger Schnee, kein Matsch.“

Weil es auch länger regnete als erwartet und die Temperaturen im Plusbereich lagen, ist alles, was am Freitagmorgen runter kam, direkt geschmolzen. So soll es auch im weiteren Tagesverlauf weitergehen.

(jsc)

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