NRW: Zeitungsbote findet DIESEN dreisten Brief an Haustür – „Jetzt weiß ich nicht mehr weiter“

Ein Zeitungsbote findet in NRW einen dreisten Beschwerdebrief. (Symbolbild)
Ein Zeitungsbote findet in NRW einen dreisten Beschwerdebrief. (Symbolbild)
Foto: imago images / CHROMORANGE, Twitter: Ostwestfale60 (Montage: DER WESTEN)

Was für eine dreiste Angelegenheit! Ein Zeitungsbote in NRW findet einen an ihn gerichteten Beschwerdebrief in der Zeitungsröhre am Briefkasten eines Ehepaares.

Der überforderte Mann aus NRW weiß zunächst nicht, wie er mit dem Fund umgehen soll.

NRW: Zeitungsbote findet unverschämten Brief

Der Brief beginnt schlicht mit „Zeitungszusteller*In“. Höfliche Anredeformel? Fehlanzeige! Und auch danach wird es nicht besser. In Großbuchstaben lässt der Verfasser seinem Ärger freien Lauf und macht deutlich, worüber er sich beschwert. Ihn stören offenbar „sämtliche Telefonate, lautes Lachen und stundenlange laute Musik“ vor seinem Haus. Er erwarte, dass all dies sofort eingestellt werde.

Auch fordert der Verfasser, der Zeitungsbote möge bitte auf der anderen Seite des Weges laufen, weil sonst das Licht am Haus angehe und ins Schlafzimmer des Paares scheine. Als wäre dieser Brief nicht schon unverschämt genug, folgt auch noch eine dreiste Erklärung.

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Vorgesetzter des Boten aus NRW informiert

Die Frau des Verfassers sei eine „angesehene Anwältin“, er selbst ein „sehr bekannter Arzt“ und das Paar habe einen „gewissen Standard“. Abschließend folgt eine klare Drohung gegen den Zeitungsboten: „Sollten Sie sich nicht ab sofort an diese Regeln halten, werden wir in persönlichen Kontakt mit Ihrem Vorgesetzten treten.“

Das habe der zunächst verdutzte Zeitungsbote mittlerweile selbst getan, erzählt er gegenüber DER WESTEN. Die Reaktion sei nichts weiter als einfach nur ein lachenender Smiley gewesen.

Zeitungsbote aus NRW will Gespräch suchen

Nach anfänglicher Wut über den Brief geht der Zusteller mittlerweile aber objektiver an die Sache heran. „Dieser Liebesbrief war nicht unterschrieben“, so der Zeitungsbote. Das Text könne deshalb auch beispielsweise von einem neidischen Nachbarn dort hingelegt worden sein, „um mal 'ein wenig Stimmung' ins Land zu bringen.“

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Um ein mögliches Missverständnis zu vermeiden, wolle er deshalb bei der nächsten Zustellung der Briefpost bei dem Ehepaar klingeln „und dann ganz nebenbei fragen ob morgens mit der Zeitung alles vernünftig abläuft“.

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Dass er den Brief in der ersten Wut auf Twitter geteilt hat, bereue der Zeitungsbote inzwischen. „In der Rückschau aber denke ich, ich hätte den Liebesbrief besser für mich behalten.“ Er habe Twitter einfach nur als Ventil genutzt.

 
 

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