NRW: Vater bietet seine eigene Tochter (15) zum Sex an – jetzt ist sein Urteil gefallen

Ein Vater aus NRW soll seine Tochter zum Sex angeboten haben. (Symbolbild)
Ein Vater aus NRW soll seine Tochter zum Sex angeboten haben. (Symbolbild)
Foto: dpa

Wuppertal. Was für abscheuliche Vorwürfe gegen einen Vater aus NRW. Weil er seine minderjährige Tochter fremden Männern kostenlos zum Sex angeboten hat, ist ein 50-Jähriger aus Wuppertal zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Der Prozess am Landgericht fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch für die Urteilsbegründung am Mittwoch mussten Zuschauer und Journalisten - zum Schutz des Opfers - den Saal verlassen.

NRW: Vater bietet Tochter fremden Männern an

Die 15-Jährige musste laut Urteil mit zehn Männern vor den Augen ihres Vaters Sex haben. Der 50-Jährige hatte seine Tochter über eine frei zugängliche Handelsplattform im Internet angeboten. Die Männer soll er mit einer Lüge angelockt haben, damit sie an seiner Tochter sexuelle Handlungen vornehmen.

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte seiner Tochter mit Strafen wie Handyentzug gedroht haben, falls sie sich nicht auf den Sex mit den Fremden einlasse. Dazu soll er ihr Alkohol und Ecstasy angeboten haben.

Es besteht der Verdacht, dass es ihm gefiel, dabei zuzusehen, wie Fremde seine Tochter missbrauchten. Laut Anklage soll es zu zehn solcher Treffen mit Männern gekommen sein. Auch wenn das Opfer zum Zeitpunkt der Taten minderjährig war, haben die fremden Männer keine Strafe zu befürchten.

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Darum ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht gegen die Männer

Denn der 50-Jährige soll seine Tochter auf einer frei zugänglichen Internet-Plattform als volljährige Freundin ausgegeben haben, die mit dem Sex einverstanden sei.

„Wir wissen zumindest von acht Männern, die auf das Angebot eingegangen sind“, sagte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert im Dezember. Zu dem Zeitpunkt schloss er nicht aus, dass noch mehr Männer beteiligt gewesen sein könnten.

Einer der Männer (41) habe später Anzeige erstattet, weil ihm die Angelegenheit seltsam vorgekommen war.

Opfer verweigert die Aussage

Die mittlerweile 16-jährige Tochter des nach Angaben alleinerziehenden und in Scheidung lebenden Vaters hatte bislang die Aussage verweigert.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen die Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger und sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen vor. Am Landgericht Wuppertal sind bis zum 30. April sechs Verhandlungstage geplant.

Der Vater lebte in Scheidung und allein mit seiner Tochter. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er seine Tochter auf einer frei zugänglichen Internet-Handelsplattform angeboten.

Dies habe er bereits im Ermittlungsverfahren zugegeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Gerichtssprecher sagte, der Angeklagte habe am Dienstag hinter verschlossenen Türen „den äußeren Rahmen“ der Tat eingeräumt und weitergehende Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen.(ak mit dpa)

 
 

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