NRW: Zwillingsbruder bereits verurteilt! Mann (51) soll Tochter im Internet zum Sex angeboten haben

NRW: Ein Mann aus Wuppertal soll seine Tochter zum Sex angeboten haben und sie selbst missbraucht haben. Sein Bruder (Bild) wurde wegen ähnlicher Taten bereits verurteilt.
NRW: Ein Mann aus Wuppertal soll seine Tochter zum Sex angeboten haben und sie selbst missbraucht haben. Sein Bruder (Bild) wurde wegen ähnlicher Taten bereits verurteilt.
Foto: dpa/Montage: DER WESTEN

Wuppertal. Sie sind nicht nur Zwillingsbrüder - sie teilten offenbar auch eine perverse Vorliebe!

Zwei Brüder sollen ihre Töchter im Internet zum Sex angeboten haben, um dabei zu zusehen und sie vor fremden Männern zu missbrauchen. Davon geht die Staatsanwaltschaft in Wuppertal (NRW) aus. Hier musste sich am Dienstag Mario H. (51) vor dem Landgericht verantworten. Der Vorwurf lautet unter anderem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Sein Bruder war bereits wegen des gleichen Verbrechens zu fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

NRW: Vater soll Töchter und Nichte zum Sex mit Fremden angeboten haben

Dem angeklagten Bruder wirft die Staatsanwaltschaft vor, seine zu Beginn des Tatzeitraums elf Jahre alte Tochter und seine Nichte (15) im Internet zum Sex mit anderen Männern angeboten zu haben. Er soll dabei den Männern angegeben haben, dass die Mädchen seine Freundin und volljährig seien und die sexuellen Handlungen freiwillig vornähmen, während er zuschauen würde.

Bei zwei Gelegenheiten soll es laut Anklage tatsächlich zum Geschlechtsverkehr mit insgesamt drei verschiedenen Männern und seiner Nichte gekommen sein.

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Daraufhin soll es auch in einem Fall zu sexuellen Handlungen zwischen dem Angeklagten und seiner jüngeren Tochter gekommen sein, während ein fremder Mann diese fotografierte. In einem weiteren Fall soll der Angeklagte Geschlechtsverkehr mit seiner Tochter vorgenommen haben, während ein anderer Mann dies beobachtet haben soll.

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Außerdem soll der Mann in sechs Fällen Sprachnachrichten per Handy mit explizit sexuellem Inhalt an seine zu Beginn des Tatzeitraums (November 2018 bis April 2019) 13 und 11 Jahre alten Töchter geschickt haben.

Dabei soll er laut Anklage sowohl begehrt haben, dass seine jüngere Tochter ihn befriedigt wie auch angekündigt haben, dass er sie befriedigen werde. Ebenso soll er dem Mädchen ein Foto des Genitals seines Zwillingsbruders gezeigt und hierzu anzügliche Bemerkungen gemacht haben.

Die Polizei war zunächst seinem Zwillingsbruder auf die Spur gekommen, weil ein an einem Sex-Treffen beteiligter Mann (41) später Anzeige erstattete, weil ihm die Angelegenheit seltsam vorgekommen war.

Im Prozess gegen den Bruder wurde auch deutlich, dass der seiner Tochter mit Strafen wie Handyentzug drohte, wenn sie sich nicht auf den Sex mit Fremden einlasse. Auch soll er sie ermutigt haben Alkohol und Ecstasy zu konsumieren.

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Zum Auftakt des laufenden Verfahrens wurde die Anklage verlesen. Der Prozess wird in den nächsten Wochen unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Ein Urteil wird Ende November erwartet. (ms)

 
 

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