NRW: Wegen Coronavirus – Deutsche Bahn sieht diese drastische Veränderung

Wegen des Coronavirus sollen hygienische Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Wegen des Coronavirus sollen hygienische Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Foto: dpa

Das Coronavirus in NRW greift um sich, zwei Tote hat es in NRW bereits gefordert. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen wirkt sich das Virus auch deutlich auf die Wirtschaft und das soziale Leben aus. Großveranstaltungen ab 1000 Menschen sind inzwischen abgesagt worden. Doch wie sieht es mit dem öffentlichen Nahverkehr und bei der Deutschen Bahn aus?

Die Nahverkehrsmittel seien ebenso wie Schulen und Kitas wichtige Voraussetzungen für das Funktionieren des Landes, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Coronavirus in NRW: So reagieren Ruhrbahn und Deutsche Bahn

Schließlich fahren täglich Tausende Menschen mit Bus und Bahn zu ihrer Arbeit und haben oft auch keine Ausweichmöglichkeiten. So begegnen sie vielen Menschen, manche potentiell infiziert mit dem Coronavirus. Die Ansteckungsgefahr ist groß.

Bei der Ruhrbahn mit Sitz in Essen, wo bereits eine Frau wegen des Virus gestorben ist, sind die Handlungsmöglichkeiten gering, so Sprecherin Sylvia Neumann.

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„Als Unternehmen, das im öffentlichen Raum tätig ist, sind wir leider nicht in der Lage, Menschen vor einem Virus zu schützen. In unseren Fahrzeugen und Anlagen ist unter anderem zwar Edelstahl verbaut, der antiseptisch ist. Da es dennoch zu Kontakt mit anderen Menschen und Materialien kommt, empfehlen wir dazu, die Hände vor und nach einer Fahrt in unseren Verkehrsmitteln mit Seife zu waschen.“

Hygienemaßnahmen von Gesundheitsamt sollen befolgt werden

Außerdem rät Neumann dazu, die Empfehlungen des Gesundheitsamtes zu befolgen. „Dazu gehören kein Händegeben, regelmäßiges Händewaschen mit Seife, nicht mit den Händen ins Gesicht fassen, Abstand wahren, vor allem zu Personen mit Atemwegsbeschwerden, und die richtige Husten- und Niesetikette einzuhalten.“

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Die Deutsche Bahn stellt bereits erste Veränderungen fest. Bahnreisende würden vermehrt auf Hygiene achten. Um bis zu 20 Prozent sei der Verbrauch von Seife und Desinfektionsmitteln in den vergangenen Tagen und Wochen an Bord der Züge gestiegen, heißt es.

„Wir weisen das Instandhaltungs- und Reinigungspersonal zurzeit nochmals an, auf die Vollständigkeit und das Auffüllen der Seifen- und Desinfektionsmittelspender in den Zugtoiletten besonders zu achten“, so eine Bahnsprecherin gegenüber DER WESTEN. WCs werden nicht nur in Betriebensbahnhöfen, sondern auch unterwegs durch mobile Teams gereinigt. Um diese zu verstärken, will die Bahn in den kommenden Wochen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. So soll die Reinigungsintervalle unterwegs von vier auf zwei Stunden gesenkt werden.

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Deutsche Bahn sieht sich gut gerüstet

Die DB sieht sich umfassend auf eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland vorbereitet. Man stehe mit den Gesundheitsbehörden und dem Innen- und Verkehrsministerium in engem Kontakt, Zugbegleiter und Busfahrer erhielten 100.000 Mundschutzmasken, Kunden und Mitarbeiter könnten außerdem auf der Bahn-Homepage Merkblätter mit Handlungsempfehlungen und Informationen zu persönlicher Prävention finden.

Fahrgastboom ausgebremst

Die Bahn war mit einem Fahrgastboom ins Jahr 2020 gestartet. Zehn Prozent mehr Fahrgäste waren in Zügen des Fernverkehrs unterwegs als im vergangenen Jahr - der Corona-Virus hat das vorerst ausgebremst.

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„Derzeit werden aufgrund des Corona-Virus zahlreiche Großveranstaltungen abgesagt. Damit fallen Reiseanlässe weg – das ist natürlich auch bei der Auslastung unserer Züge spürbar. Das erhebliche Wachstum im Fernverkehr zu Jahresbeginn wird damit vorübergehend eingebremst – wie sehr lässt sich noch nicht sagen“, so eine Bahnsprecherin. (fb/ms)

 
 

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