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Schwarzes Wochenende in NRW: Acht Menschen sterben – schockierende Aktion in Köln

Schwarzes Wochenende in NRW. Bei Unfällen starben Freitag und Samstag insgesamt acht Menschen.
Schwarzes Wochenende in NRW. Bei Unfällen starben Freitag und Samstag insgesamt acht Menschen.
Foto: Imago/Symbolbild

Essen. Schwarzes Wochenende in Nordrhein-Westfalen. Bei Unfällen starben am Freitag, Samstag und Sonntag acht Menschen. Zu einem besonders tragischen Autounfall kam es in Dormagen. Dort starben nach einem Unfall auf der B477 am Freitag zwei Menschen. Nach Angaben der Polizei saß die 77-jährige Frau als Beifahrerin in einem Wagen, mit dem ein 79-Jähriger in Richtung Rommerskirchen fuhr.

Am Ende einer Kurve kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mann und die Beifahrerin wurden durch den Aufprall eingeklemmt und konnten erst von Rettungskräften befreit werden. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, wo sie starben. Wegen des Unfalls war die B477 gesperrt. Die genaue Ursache des Unfalls ist bisher unklar.

NRW: Tödlicher Unfall in Aachen

Einen weiteren tödlichen Autounfall gab es in Aachen. Dort ist ein 31 Jahre alter Mann mit seinem Auto gegen Laternen und Schilder geschleudert und dabei ums Leben gekommen. Der Fahrer hatte laut einem Polizeisprecher am Samstag die Kontrolle über sein Auto an einem Tunnelausgang verloren und sei dann nach links geschleudert.

Der Mann sei noch am Unfallort verstorben. Wieso er von der Spur abkam, war zunächst nicht klar. „Die Ermittlungen dauern noch an“, sagte ein Sprecher am Samstag.

NRW: Tragischer Unfall im Ruhrgebiet

Auch im Ruhrgebiet ereignete sich ein tragischer Unfall. Ein 34 Jahre alter Mann ist in Hamm mit seinem Auto frontal gegen einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Der Fahrer hatte laut Polizei am Samstag die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei dann in einem Straßengraben gelandet.

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Demnach starb er noch am Unfallort. Weshalb der 34-Jährige von der Spur abkam, war am Samstag noch nicht klar. Ein Gutachter soll die Unfallursache jetzt prüfen.

Arbeiter von Betonplatten erschlagen

In Münsterland starb ein Mann bei einem Arbeitsunfall. Bei Abrissarbeiten eines Gebäudes in Hörstel im nördlichen Münsterland war er tödlich verunglückt. Nach Angaben der Feuerwehr sollen während der Arbeiten am Freitag mehrere einstürzende Betonplatten den Mann unter sich begraben haben.

Mit Hebekissen versuchten Einsatzkräfte, den Arbeiter aus den Trümmern zu befreien. „Er musste vor Ort mehrfach reanimiert werden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag. Ein Hubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus, in dem er noch am Abend starb. Sein Sohn, auch bei den Abrissarbeiten dabei, konnte sich nach Angaben der Feuerwehr noch rechtzeitig vor den einstürzenden Betonplatten retten.

Auto landet auf Dach in Rheinberg

Auch in Rheinberg kam es zu einem folgenschweren Unfall. Ein Mann aus Moers (52) verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Sie erlitten leichte Verletzungen, verlassen und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Motorradfahrer gerät in den Gegenverkehr

Ebenfalls am Samstag starb ein Mann bei einem Unfall im Kreis Euskirchen. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Hellenthal geriet der 21-jährige Motorradfahrer in den Gegenverkehr und wurde getötet. Nach Angaben der Polizei verlor der junge Mann, der mit einer größeren Gruppe von Motorradfahrern die Kreisstraße 68 befuhr, in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Er stürzte und schleuderte mit seinem Motorrad in das entgegenkommende Auto eines 48-Jährigen. Der Motorradfahrer starb laut Einsatzbericht noch an der Unfallstelle, zum Gesundheitszustand des Autofahrers machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Unfallstelle blieb zwischenzeitlich gesperrt.

Zwei Menschen sterben bei Unfall in Bottrop

Am Sonntag kam es erneut zu einem schrecklichen Unfall - diesmal in Bottrop. Wie die Feuerwehr berichtet, starben bei einem Unfall in Kirchhellen zwei Menschen. Die Feuerwehr wurde gegen 5.40 Uhr alarmiert. Zeugen hatten beobachtet, dass ein Auto auf dem Brabecker Weg von der Straße abgekommen war. Ein 5er BMW überholte mit stark überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge, kollidierte mit einer gemauerten Überführung des Straßengrabens und wurde in die Luft geschleudert.

Als die Feuerwehr eintraf, stand das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen in Flammen. Die Retter sprechen von einem „Vollbrand“. Obwohl die Feuerwehr sofort begann das Fahrzeug zu löschen, kam jede Hilfe zu spät. Die beiden Insassen starben.

Dorsten: Auto überschlägt sich

An der Halterner Straße in Dorsten hat sich am Sonntag ein Auto überschlagen. Der Wagen schleuderte gegen 9.30 Uhr nach rechts aus einer Kurve und überschlug sich mehrmals. Er landete schließlich auf dem Dach. Als Rettungskräfte eintrafen, war das Auto leer.

Kurz darauf fand die Polizei einen verletzten Mann (32), der etwa 500 Meter weiter an einem Gleisbett saß. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus und musste dort eine Blutprobe abgeben, da er Alkohol getrunken hatte. Die Kennzeichen an dem Unfallwagen waren gestohlen.

Betrunkener flüchtet von Unfallstelle

Schockierend ist die Aktion eines Autofahrers in Köln. Dort hat ein betrunkener Mann nach einer Unfallfahrt seinen im Wagen eingeklemmten Beifahrer schwer verletzt an der Unfallstelle zurückgelassen. Weit kam der 50-Jährige jedoch nicht, denn Polizeibeamten konnten den leicht verletzten Mann beim Weglaufen von der Unfallstelle in der Kölner Innenstadt ergreifen, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann hatte am Freitagmittag mit seinem Auto einen entgegenkommenden Wagen gestreift und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er schleuderte in die Beifahrerseite eines Müllwagens und kam in einem leeren Bushäuschen zum Stehen. Der Beifahrer des Müllwagens wurde leicht verletzt. Wie viel Alkohol der 50-jährige Unfallfahrer im Blut hatte, teilte die Polizei nicht mit. (dpa/fel/lin)

 
 

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