NRW: Umweltschützer wollen am Rhein Müll sammeln – plötzlich machen sie eine schreckliche Entdeckung

Eigentlich wollten sie nach dem Hochwasser Müll am Ufer des Rheins sammeln, doch sie finden noch etwas ganz anderes.
Eigentlich wollten sie nach dem Hochwasser Müll am Ufer des Rheins sammeln, doch sie finden noch etwas ganz anderes.
Foto: picture alliance / | R4200

Dormagen. Nachdem das Hochwasser am Rhein in NRW mittlerweile wieder gesunken ist, wollte sich eine Gruppe Umweltschützer aufmachen, die Ufer von Müll zu befreien. Doch neben den angesammelten Abfällen finden sie noch etwas ganz anderes.

Naturschützerin Karin Schwanfelder von „Rhein Clean Up Dormagen Zons“ hat mit „Bild“ über den grausigen Fund in NRW gesprochen.

NRW: Am Ufer des Rheins entdecken sie tote Aale

„Nachdem das Hochwasser gesunken war, wollten wir damit anfangen, die Strände wieder sauber zu machen. Da entdeckten wir plötzlich überall die toten Aale. Sie trieben im Wasser, waren im Sand verbuddelt und hingen in den Sträuchern. Schrecklich!“, berichtet Karin Schwanfelder über den grausigen Fund.

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Das ist der Rhein

  • 1233 Kilometer langer Fluss
  • er durchfließt sechs Länder
  • das sind die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande
  • eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas
  • mündet in die Nordsee

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Immer wieder kommt es dazu, dass am Ufer des Rheins tote Aale entdeckt werden. Doch die aktuelle Zahl der toten Tiere ist ungewöhnlich. Die Ursache des Massensterbens ist noch nicht gefunden. Laut des Landesumweltamts gibt es bisher keine Hinweise auf eine Krankheit oder Schadstoffe im Wasser. Kälte und Hochwasser sind aber durchaus mögliche Gründe.

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Im Rhein kommt es allerdings neben schwierigen natürlichen Bedingungen auch immer wieder zu Verletzungen von Aalen durch Schiffsschrauben und Triebwerke von Wasserkraftanlagen. Insgesamt ist der Fluss wohl nicht überall für Wanderfische durchgängig.

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Laut „Bild“ spricht die Größe der Tiere dafür, dass es sich um Weibchen handelt, die auf dem Weg zum Laichen Richtung Sargassosee waren. Das Landesumweltamt vertritt die Auffassung, dass die Funde dafür sprechen, dass wieder vermehrt Aale im Rhein leben.

Die Aale sollen nun untersucht werden, um die Ursache des Massensterbens zu ermitteln. (cm)

 
 

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