NRW: Männer weigern sich, Mundschutz in Supermarkt zu tragen – als die Polizei anrückt, eskaliert es

In NRW weigerten sich Männer, in einem Supermarkt ihren Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als die Polizei anrückte eskalierte die Situation. (Symbolbild)
In NRW weigerten sich Männer, in einem Supermarkt ihren Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als die Polizei anrückte eskalierte die Situation. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rolf Zöllner

Troisdorf. Heftiger Angriff auf Polizisten in NRW! Zwei Beamte der Polizei sind in Troisdorf schwer verletzt worden.

Sie waren am Samstagmittag zu einem Einsatz an einem Supermarkt gerufen worden. Dort hatten sich zwei Männer aus NRW geweigert, beim Betreten des Geschäfts einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Als die Polizei eintraf, eskalierte die Situation.

NRW: Männer weigern sich, Maske zu tragen

Deutschlandweit demonstrieren Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung. In ihren Augen sind die Maßnahmen zu streng, häufig wird mit einem zu großen Eingriff in die individuellen Freiheitsrechte argumentiert. Das nimmt zum Teil krude Vergleiche an – etwa wie der mit dem Schicksal jüdischer Bürgerinnen und Bürger zur Zeit des

Der Widerstand gegen das Tragen von Masken wächst. Wie weit einige Menschen offenbar dafür gehen, mussten nun zwei Polizisten aus NRW am eigenen Leib erleben.

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Zwei Männer (35, 38) waren mit den Supermarkt-Angestellten am Theodor-Heuss-Ring in Streit geraten, weil sie sich vehement weigerten, die nach der Corona Schutzverordnung erforderliche Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen.

Provokationen und Platzverweis

Beim Eintreffen der Polizisten zeigte sich zumindest der 35-Jährige kurzzeitig einsichtig und zog eine Schutzmaske auf. Sein 38-jähriger Begleiter weigerte sich jedoch weiterhin.

Als die Polizisten seine Personalien aufnehmen wollten, soll der Mann dann laut Polizei immer wieder dazwischengeredet und provoziert haben. Die Beamten sprachen ihm schließlich einen Platzverweis aus.

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Das passte dem 38-Jährigen so gar nicht. Er weigerte sich, das Gelände zu verlassen. Daraufhin drohten ihm die Polizisten Folgemaßnahmen an. Dies führte dazu, dass sich auch der 35-Jährige wieder ins Geschehen eingriff.

Situation eskaliert

Er baute sich drohend vor den Beamten auf und es kam zu einem Handgemenge. Dann eskalierte die Situation komplett.

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Der 38-Jährige soll einem Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Nur mit weiteren Polizisten zur Unterstützung gelang es, die Angreifer unter Kontrolle zu bekommen. Die Bilanz der Auseinandersetzung: Ein Beamter musste mit einer Gesichtsfraktur ins Krankenhaus, sein Kollege wurde wegen einer schweren Gesichtsprellung behandelt.

Beide Männer sind nicht dienstfähig. Die beiden Angreifer wurden festgesetzt, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder entlassen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte eingeleitet.

Hagen: Auch hier gibt es Ärger

Auch in Hagen (NRW) gab es in einem Lebensmittelgeschäft Ärger. Eine Kundin (29) weigerte sich, in dem Geschäft einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Kundin war zuvor mehrfach von einem Mitarbeiter darauf hingewiesen worden, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet ist, in dem Laden einen Mundschutz zu tragen. Als die Dame sich nicht daran hielt, kassierte sie das Hausverbot - weigerte sich dann aber, den Laden zu verlassen.

Kurze Zeit später musste die Polizei eingreifen, zwei Beamte wurden von der wütenden Frau verletzt. Die uneinsichtige Frau erhielt einen Platzverweis und eine Anzeige.

Düsseldorf: Reisender schlägt, tritt und beißt, weil er keinen Mundschutz tragen will

Ebenfalls kam es am Düsseldorfer Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung, weil ein Reisender am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr der Mundschutzpflicht im RE 5 nicht nachkommen wollte. Er versuchte Bundespolizisten daraufhin zu schlagen, zu treten und zu beißen.

Da die Feststellung der Identität vor Ort nicht möglich war, folgte die Mitnahme zur Dienststelle. Der Mann verhielt sich äußerst renitent und wollte sich aus den Griffen der Beamten befreien.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Nachdem sich der Mann beruhigt hatte, er über die Einleitung des Strafverfahrens aufgrund des Widerstandes und des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte belehrt wurde, erfolgte die Entlassung um 21.00 Uhr. Die Beamten blieben unverletzt.

Köln: Reisender will sich mit Polizisten boxen und verletzt einen Beamten

Eine ähnliche Situation ereignete sich auch am Samstagabend am Kölner Hauptbahnhof. Auch dieser Reisende missachtete die Maskenpflicht und Anweisungen von Polizeibeamten.

Der Mann antwortete mit den Worten: „Das ist doch lächerlich! Was wollt Ihr von mir?“. Schließlich forderte er einen Beamten auf, seine Schutzweste abzulegen, um mit ihm zu boxen.

Da sich der Mann nicht beruhigen ließ und seine Kampfabsichten erneut zum Besten gab, nahmen die Polizisten ihn in Handschellen und brachten ihn auf die Wache.

Er leistete Widerstand und verletzte einen Bundespolizisten leicht.

Der Täter muss sich nunmehr wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

(dav/bs/pg)

 
 

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