NRW: Taucher finden Sensationelles in Fluss – Experten außer sich

Tauchern in NRW gelang ein sensationeller Fund. Nun sind Experten sind mit weiteren Untersuchungen beschäftigt. (Symbolbild)
Tauchern in NRW gelang ein sensationeller Fund. Nun sind Experten sind mit weiteren Untersuchungen beschäftigt. (Symbolbild)
Foto: imago images / ITAR-TASS

Sensationeller Fund bei einem Tauchgang in NRW!

Im Sommer 2019 machten Taucher eine unglaubliche Entdeckung. Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stellten nun bei ersten Untersuchungen fest, dass das Überbleibsel aus einem Fluss im Kreis Soest sogar aus dem Mittelalter stammt. Weitere Stücke, die noch im Fluss liegen, könnten nun jedoch in Gefahr sein!

NRW: Taucher finden Sensationelles in Fluss

Im vergangenen Sommer gelang dem Taucher-Team in NRW, das für den Naturschutzbund des Kreis Soest unter Wasser ging, ein Sensationsfund. Doch zunächst war unklar, ob es sich bei dem Stück Holz, das sie entdeckten, um eine archäologische Entdeckung handelte.

Inzwischen konnte das Alter des Stückes im Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie in Mannheim bestimmt werden. Es stammt offenbar aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, die Zeit des Hochmittelalters, berichtet der LWL.

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Das ist der LWL:

  • nimmt Aufgaben in den Bereichen Soziales
  • Jugend und Schule
  • Kultur
  • Psychiatrie und
  • Maßregelvollzug wahr

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Archäologischer Fund nun in Gefahr?

Das Holzstück war nicht die einzige Entdeckung, vielmehr stammt es von einem ganzen Schiffswrack, das noch am Boden des Flusses liegt. Bei einem zweiten Tauchgang Anfang 2020 wurde festgestellt, dass sich die Lage des Schiffs durch die Strömung nun deutlich verändert hat.

Deshalb wurde ein freigelegter Spant für weitere Untersuchungen an Land gebracht. Aktuell muss geklärt werden, ob das Wrack wegen der Strömung geborgen werden muss, damit es nicht zerstört wird.

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Weitere Untersuchungen stehen an

So eine Bergung sei immerhin ein „großer finanzieller Aufwand“, erklärt Prof. Michael Baales, Leiter der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie. „Zudem müsste man sich Gedanken über eine sachgerechte Einlagerung oder eine museale Präsentation machen.“

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Der LWL holt nun weitere Experten für die Untersuchungen mit ins Boot. Das Alter des Wracks soll weiter eingegrenzt werden.

Außerdem wollen die Archäologen herausfinden, in welchem Zustand sich das Schiff befindet und um welchen Bootstyp es sich handelt. (mia)

 
 

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