Castrop-Rauxel

NRW: Stadt greift durch – DIESE Tiere werden zum Problem!

NRW: Im Stadtpark von Castrop-Rauxel sorgt eine Vogelart für Ärger. (Symbolbild)
NRW: Im Stadtpark von Castrop-Rauxel sorgt eine Vogelart für Ärger. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Shotshop; IMAGO / imagebroker (Montage: DER WESTEN)

Castrop-Rauxel. Die Stadt Castrop-Rauxel in NRW hat mit einer ganz bestimmten Vogelart zu kämpfen, deren Ausbreitung nun eingedämmt werden soll.

Dabei geht es um die Kanadagans. Die NRW-Stadt ist besorgt, dass die Tiere heimische Vogelarten verdrängen und die Parkanlagen sowie Gewässer verschmutzen.

NRW: Zu viele Kandagänse! Auch Bürger können helfen

„Mit dem interfraktionellen Arbeitskreis 'Kanadagänse' ergreift die Stadt verstärkt Maßnahmen, um die Population der Vögel zu senken. Doch für die wohl wichtigste und effizienteste Maßnahme ist die Mitarbeit der Bürger notwendig“, teilt die Stadt Castrop-Rauxel mit.

Viele Besucher des Stadtparks füttern die Kanadagänse. „Durch das Füttern vermehren sich die Kanadagänse im Stadtpark stark. Dabei hat das Füttern negative Folgen sowohl für die Wildtiere als auch für die Umwelt.“

Denn Brot, Kekse, Kuchenreste oder Pommes sind kein Vogelfutter. Es enthält zu viel Zucker und Salz und ist schädlich für die Tiere. Dennoch füttern die Menschen aus NRW die Tiere gerne damit.

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Das ist die Kanadagans:

  • Die Kanadagans ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel
  • Sie kommt weltweit am häufigsten vor
  • Ursprünglich kommt sie aus Nordamerika
  • Die Gans wird zwischen 10 und 24 Jahre alt
  • Männchen werden bis 6,5 Kilo schwer, Weibchen bis 5,5 Kilo

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Ebenfalls negativ: Unter der Fütterung leidet die Wasserqualität des Teichs. Viele Essensreste bleiben im Wasser. Der Teich droht im Sommer umzukippen. Das heißt: der Sauerstoffgehalt im Wasser wird geringer oder verschwindet ganz. Tiere, die im Wasser leben, könnten dann sterben.

NRW: Stadt nutzt Trick

Deswegen appelliert die NRW-Stadt an alle Besucher, die Tiere nicht zu füttern. „Schilder im Stadtpark sowie künftig an verschiedenen Orten ausgelegte Flyer weisen ebenfalls auf das Fütterungsverbot hin.“

Um eine niedrigere Population im Stadtpark zu erlangen, hilft der Angel- und Gewässerschutzverein DoCAS-Blinker mit.

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Der Verein greift dabei zu einem Trick. Die Eier der Kanadagänse werden durch welche aus Plastik ausgetauscht. So brüten sie weiter, aber es kommen keine neuen Küken. Außerdem helfen Bauarbeiten, die sowieso aktuell stattfinden dabei, die Tiere zu vertreiben.

Auch „soll durch die Umgestaltung der Rasenflächen die Aufenthaltsqualität für die Gänse im Stadtpark verringert und das Brüten und Nisten am Teich erschwert werden.“

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Die NRW-Stadt Castrop-Rauxel will außerdem eine vorübergehende Beleuchtung an der Nord-Süd Achse des Parks installieren. (ldi)

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