NRW: 53-Jähriger missbraucht Kinder sexuell – jetzt wehren sich seine Opfer

NRW: Die Polizei hat einen sexuellen Missbrauchsfall an Kindern aufgedeckt. (Symbolbild)
NRW: Die Polizei hat einen sexuellen Missbrauchsfall an Kindern aufgedeckt. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / imagebroker

NRW. Sexueller Kindesmissbrauch in NRW bekannt geworden!

Ein 53-Jähriger missbrauchte offenbar Kinder sexuell. Jetzt haben sich seine Opfer gewehrt. Was ist passiert?

NRW: 53-Jähriger missbraucht Kinder sexuell

Der Polizei in NRW hat es vermutlich mit einem neuen Vorgehen zu tun: Der 53-jährige Tatverdächtige soll unter falschen Angaben zu seiner Person Kinder auf Social-Media-Plattformen kontaktiert und sie dazu gebracht haben, kinderpornografisches Material zu erstellen und an ihn zu senden.

Nach ersten Aussagen soll er für Fotos und Videos finanzielle Gegenleistungen erbracht und auf ein Kind sogar Druck ausgeübt haben, um an weiteres Material zu gelangen. Das hat die Polizei am Montag in einer Polizeimeldung mitgeteilt.

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Vergangene Woche Dienstag durchsuchten Ermittler schließlich wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte auf richterliche Anordnung die Wohnung des 53-Jährigen und beschlagnahmten dabei mehr als 200 Datenträger.

Zwei Tage später erließ das Amtsgericht Köln auf Antrag der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) Haftbefehl gegen den Kölner wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Opfer sagen gegen Beschuldigten aus

Der 53-Jährige gestand die Anschuldigen, sodass Auswerter mithilfe der daraufhin erfolgten priorisierten Datenauswertung auf dem Handy des 53-Jährigen auf Dateien stießen, die – über die bekannten Tatvorwürfe hinausgehend – auf aktive sexuelle Missbrauchstaten hindeuteten.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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Kurze Zeit später identifizierten Ermittler ein elfjähriges Mädchen im Kölner Umland sowie einen 13-jährigen Jungen aus Bayern. Die Kinder bestätigten die Tatvorwürfe und machten umfangreiche Angaben zur Sache. Der 53-Jährige befindet sich jetzt in U-Haft. Währenddessen läuft die Auswertung der beschlagnahmten IT-Geräte auf Hochtouren.

16 Monate nach Einrichtung der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) „Berg“ richteten sich die Ermittlungen damit erstmals gegen einen Tatverdächtigen, der Kontakt zu fremden Kindern über Social-Media-Plattformen aufgenommen habe, erklärte die Polizei.

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Polizei mit wichtigem Appell

Sie hat deshalb einen wichtigen Appell an Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder. Präventionsexperte Dirk Beerhenke vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz rät Erwachsenen, sich mit den Kindern Chatverläufe von Messengern, Videodiensten aber auch von Spieleanbietern anzusehen.

„Gerade letztere bieten Chatmöglichkeiten, die von Tätern genutzt werden, um mit Kindern in Kontakt zu treten“, hießt es. Selbst über Spielzeuge wie mit dem Internet verbundene Puppen könnten Fremde heutzutage Kontakt zu Kindern aufnehmen. Ein- und Ausgänge von E-Mailkonten sowie Anruflisten sollten generell Gegenstand gemeinsamer Gespräche der Eltern mit ihren Kindern sein. Beerhenke rät: „Lassen Sie sich die Kontakte erklären. Wer ist das, der da mit ihrem Kind schreibt oder es vielleicht beschenkt?“ (nk)

 
 

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