NRW: Schülerin stirbt auf Klassenfahrt nach London – schlimme Vorwürfe gegen Lehrer

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Nachdem im Juni eine 13 Jahre alte Schülerin aus NRW auf einer Klassenfahrt in London verstorben ist, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach nun gegen vier Beschuldigte.

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Verdacht der fahrlässigen Tötung. Denn die Schülerin aus Mönchengladbach litt an Diabetes – und das war bereits vor der Klassenfahrt bekannt. Die zuständigen und nun beschuldigten Aufsichtspersonen kamen ihrer Pflicht auch nach mehrmaligen Hinweisen anscheinend jedoch nicht nach.

NRW: Nach Tod von 13-Jähriger ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft

Ende Juni reisten insgesamt 80 Schüler aus drei Jahrgangsstufen nach London. Begleitet wurden sie dabei von vier Aufsichtspersonen, gegen die jetzt ermittelt wird.

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Bereits am Ankunftstag soll sich das Mädchen nach dem Essen immer wieder übergeben haben. Ihre Mitschüler standen der 13-Jährigen zwar zur Seite, konnten jedoch keine Aufsichtsperson ausfindig machen.

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Aufsichtspersonen gehen den Hinweisen der Schüler nicht nach

Auch als die Kinder ihren Lehrern am nächsten Morgen von dem Zustand der Schülerin erzählten, soll niemand nach ihr gesehen haben.

Erst als das Mädchen am darauffolgenden Abreisetag zu schwach war, sich selbstständig aufzurichten, soll eine Lehrerin einen Rettungswagen gerufen haben.

Am Abreisetag wird ein Krankenwagen gerufen – zu spät

Allerdings kam diese Hilfe viel zu spät: Die 13 Jahre alte Schülerin verstarb am 30. Juni im Krankenhaus in England. Der Vater erstattete nach den Schilderungen der Mitschüler schließlich Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. >>> Erfahre hier mehr

Ob die Diabetes-Erkrankung Ursache oder Mitursache für den Tod war, ist noch nicht geklärt. Wie Jan Steils, Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, werden die aus England angeforderten Unterlagen derzeit ausgewertet.

Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben dazu, ob es sich bei den beschuldigten Aufsichtsperson auch um Lehrer handelt. (db/dpa)

 
 

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