Hagen

NRW: Schock wegen Kita-Gebühren! Eltern schauen auf ihr Konto und sind entsetzt

In Hagen (NRW) waren zahlreiche Eltern entsetzt, als sie auf ihre Kontoabrechnungen schauten
In Hagen (NRW) waren zahlreiche Eltern entsetzt, als sie auf ihre Kontoabrechnungen schauten
Foto: Imago

Hagen. Viele Eltern in NRW fielen aus allen Wolken! In Hagen konnten es zahlreiche Familien kaum glauben, als sie einen Blick auf ihren Kontoauszug warfen: Urplötzlich waren 4500 Euro abgebucht worden. Am Stück – von der Stadt Hagen. Das berichtet die „Westfalenpost“.

Wer keine Ersparnisse hatte, den riss diese happige Buchung auf einen Schlag ins Minus. Der Grund für diesen Schritt: das Ende eines Rechtsstreits um Kitagebühren.

NRW: Eltern in Hagen können die hohe Geldabbuchung nicht fassen

Die „Westfalenpost“ sprach mit einer Frau, die lieber anonym bleiben möchte, deren Konto seit der unerwarteten Abbuchung rote Zahlen zeigt. „Natürlich müssen wir die offenen Monatsbeiträge begleichen“, sagt sie. „Aber eine solche Summe hat schließlich niemand auf seinem Konto rumliegen.“ Sie befürchtet, nun satte Dispo-Zinsen zahlen zu müssen.

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Die Stadt Hagen hatte 2015 die Kita-Gebühren drastisch erhöht, was zu Protesten bei den betroffenen Eltern geführt hatte. Viele Familien taten sich zusammen und klagten gegen die Erhöhung – zuerst mit Erfolg. Doch kürzlich entschied das Oberverwaltungsgericht Münster anders. Es erklärte die Gebührenerhöhung für legitim und widersprach dem ersten Urteil darin, dass es Formfehler gegeben habe.

Die Stadt hatte die Familien nicht vorgewarnt

Das Problem: Solange viele Eltern glaubten, die Gebührenerhöhung sei ungültig, zahlten sie weiterhin nur die niedrigen vorherigen Beträge. Erst nach dem zweiten Urteil, das die höheren Gebühren gestattete, überwiesen sie dann monatlich die neuen, höheren Zahlungen an die Kitas. Jetzt forderte die Stadt die nicht gezahlten Gelder nach – ohne Vorwarnung und auf einen Schlag.

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So geplant war das offenbar nicht. „Es können Fehler passiert sein“, räumt der Hagener Stadtsprecher Michael Kaub ein.

Eigentlich sollten die betroffenen Eltern in den kommenden Tagen Post erhalten, in der sie über die Nachforderung informiert werden. Dann gebe es eine Frist bis zum 1. März, um die 4500 Euro zu zahlen.

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Er versichert, dass es für die Betroffenen, bei denen das Geld einfach abgebucht worden sei, die Möglichkeit gebe, die Zahlungsweise rückwirkend anders zu lösen. Was die betroffenen Eltern sagen und was sie nun planen, lest ihr in der „Westfalenpost“! (wt)

 
 

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