NRW: Schärfere Corona-Regeln – DAS ändert sich jetzt im Westen

Nicht nur Corona: das waren die größten Epidemien der Menschheit
Beschreibung anzeigen

Die Verwirrung um die unterschiedlichen Corona-Regeln lichtet sich. Nachdem die Bundesregierung am Mittwoch Maßnahmen beschlossen hat, ziehen nun die einzelnen Bundesländer nach.

Auch NRW hat nun eigene Corona-Regeln festgelegt. Dazu hat nun Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) deutliche Worte gefunden.

Corona-Regeln in NRW – das musst du wissen

Mit den neuen Regeln soll die Ausbreitung des Coronavirus in NRW eingedämmt werden. Das sind laut Laschet die Schwerpunkte des Landes:

  • Kontaktreduzierung
  • eine Stärkung der Kontaktnachverfolgung
  • Schutz von Risikogruppen
  • verschärfte Durchsetzung der Pandemieregeln

Angesichts der massiv gestiegenen Infektionszahlen gehe es im Umgang mit der Corona-Pandemie „auch in diesen Tagen wieder ums Ganze“, mahnte der Düsseldorfer Regierungschef.

+++ Corona in NRW: Strengere Regeln – Laschet spricht Klartext: „Geht ums Ganze“

Diese Regeln gelten in NRW

Das bedeutet für dich: Private Feiern dürfen bei einem Inzidenzwert ab 35 mit bis zu 25 Personen stattfinden, steigt der Inzidenzwert auf 50, dürfen nur zehn Menschen zusammenkommen. Außerdem dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten ab einem Inzidenzwert von 50 im öffentlichen Raum treffen.

Ab einem Wert von 35 dürfen nicht mehr als 1000 Menschen an einer Veranstaltung teilnehmen, nicht mehr als 100, wenn der Wert über 50 liegt – es sei denn, die Behörde stimmt wegen besonderer Maßnahmen zu. Auf Veranstaltungen ebenso wie in Fußgängerzonen besteht nun Maskenpflicht.

+++ Essen: Schreckliche Entdeckung in der Innenstadt – „Ruft die Polizei, wenn ihr Tierquäler beobachtet!“ +++

Die Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr gilt ab einem Inzidenzwert von 50, ab 35 ist sie empfohlen, doch bereits mehrere Wirte in NRW haben dagegen Klage eingereicht.

Corona-Maßnahmen: Das gilt auf Haus und Hof

Die Düsseldorfer Staatskanzlei teilte im Anschluss an die Kabinettssitzung mit, bei allen Regelungen der Coronaschutzverordnung gelte in NRW für den privaten Raum, also das eigene Haus samt Garten oder die eigene Wohnung, „weiterhin der hohe Grundrechtsschutz der Privatsphäre“.

Gleichwohl werde dringend empfohlen, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.

-----------------------

Mehr Themen:

NRW-Familie klagt gegen Beherbergungsverbot auf Sylt – „Das ist schizophren“

Corona: Polizei rückt zu Shisha-Bar aus – Beamte können nicht glauben, was sie dort sehen

NRW: Mädchen (13) wird vermisst – ein Detail erschüttert

-----------------------

Laschet mit dringender Empfehlung

Laschet sagte dazu: „Wir machen keine Gesetze, wo die Polizei am Ende verpflichtet ist, in private Wohnungen zu gehen“. Im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie bleibe es aber bei der „dringenden Empfehlung“, auch im privaten Raum die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Laschet nannte es mit Blick auf die Ergebnisse des Berliner Corona-Gipfels „gut, dass wir jetzt bundesweit vergleichbare Standards haben.“

„Wie stehen heute an einem Punkt, an dem es entscheidend darauf ankommt, dass wir die Kontrolle über die Pandemie behalten“, mahnte der Düsseldorfer Regierungschef. „Noch haben wir die Chance zu verhindern, dass es überfüllte Krankenhäuser gibt.“ (vh/mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN