NRW: Rocker der „Hells Angels“ greifen Polizistin auf Autobahn an

Foto: dpa/Symbolbild

Bielefeld. Im Raum Bielefeld haben Rocker eine Polizistin angegriffen. Das bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft in Bielefeld gegenüber DER WESTEN. Zuerst hatte die „Neue Westfälische“ über den Fall berichtet. Laut der Staatsanwaltschaft ereignete sich der Zwischenfall bereits im November 2018.

Demnach bedrängten die Rocker in ihrem Auto die Polizistin auf der A33, wo sie dann versuchten, die Frau von der Straße zu drängen. Außerdem bewarfen sie das Auto der Frau mit Gegenständen.

Bielefeld: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Rocker

Laut dem Bericht der „Neuen Westfälischen“ konnte sie ihre Verfolger durch eine Vollbremsung aber abschütteln. Die Polizistin habe die Männer dabei eindeutig als Rocker identifiziert.

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Die gehören dem „Hells Angels“-Ableger „Hellfield“ an. Unklar ist aber noch, ob ein Zusammenhang zwischen dem Job der Frau und dem Zwischenfall besteht. Möglich ist auch, dass die Männer gar nicht wussten, dass sie für die Polizei arbeitet. Diese Hintergründe sind nun Gegenstand der Ermittlungen.

„Hells Angels“ verlieren an Einfluss

Gegen die verdächtigen Angreifer wird jetzt wegen Nötigung im Straßenverkehr und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die „Hells Angels“ haben in NRW zuletzt eigentlich an Einfluss verloren. Das konstatiert ein Lagebericht des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2018. Demnach konnten die Bandidos ihre Machtbasis ausbauen und haben allein in NRW über 800 Mitglieder. Die Zahl der „Hells Angels“-Mitglieder schätzt das Land auf knapp über 300. (fel)

 
 

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