NRW: Polizisten inspizieren Van – sie können nicht glauben, was sie im Inneren finden

In NRW artete die Kontrolle eines Transporters aus.
In NRW artete die Kontrolle eines Transporters aus.
Foto: imago/Eibner Europa / Polizei Märkischer Kreis; Montage DER WESTEN

Es war ein Routine-Einsatz: Als Beamte des Ordnungsamtes in Altena (NRW) einen Schrottsammler kontrollieren, ahnten sie nicht, was sie tatsächlich alles in dessen Van finden würden.

NRW: Ordnungsamt kontrolliert Schrottsammler – dann wird es kurios

Mehrere Personen fuhren vergangene Woche durch Altena (NRW), sammelten Schrott ein. Als Beamte des Ordnungsamtes die Schrottsammler kontrollieren wollten, zeigten die sich unkooperativ, deshalb wurden Polizisten hinzugezogen.

Nach einer ersten Lageeinschätzung wurden ebenfalls Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes hinzugeholt.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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Die stellten schließlich fest, dass keiner der Beteiligten über eine Berechtigung zum Sammeln von Altmetall oder Ähnlichem verfügte – außerdem war der Wagen nicht mit entsprechenden Abfall-Warntafeln gekennzeichnet.

+++NRW-Kommunalwahl 2020 im Ticker: Macht ausgerechnet DIESE Stadt Laschet jetzt indirekt zum Kanzlerkandidaten? +++

Doch damit nicht genug: Der Van kam zwar frisch von der Hauptuntersuchtung, verlor aber trotzdem Öl aus einer lockeren Schelle.

NRW: DAS war alles im Inneren des Wagens

Beim Blick in das Innere des Transporters dann der nächste Schock: Neben Altmetall hatten die Schrottsammler auch Gefahrgut gesammelt und transportiert. Daneben standen diverse Lack- und Farbdosen geöffnet und teilweise auslaufend auf der Ladenfläche.

Die Weiterfahrt mit dem Van wurde erstmal untersagt, Beamte der Stadt Altena entsorgten die Gefahrgüter gegen Gebühren. Die Beschuldigten verstießen mit ihrer Aktion gegen die Gewerbeordnung, das Kreislaufwirtschaftsgesetz, die Fahrpersonalverordnung, die Straßenverkehrsordnung und das Gefahrgutbeförderungsgesetz.

Besonders kurios: Während der Maßnahmen durch das Ordnungsamt und der Polizei kamen drei Familienmitglieder der Betroffenen extra aus Dortmund angereist, um die Angelegenheit zu klären.

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Das ging allerdings nach hinten los – denn die Angehörigen kamen mit einem Auto, das in Rumänien zugelassen war, und schon seit einiger Zeit in Deutschland steuerpflichtig ist. Die Quittung: Eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. (kv)

 
 

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