Wesel

NRW: Polizisten wollen Mercedes kontrollieren – Fahrer verliert die Beherrschung und tötet fast eine Frau

NRW: Eine Autokontrolle in Wesel endete für eine unbeteiligte Frau fast tödlich! (Symbolbild)
NRW: Eine Autokontrolle in Wesel endete für eine unbeteiligte Frau fast tödlich! (Symbolbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Wesel. Eine Autokontrolle in Wesel (NRW) endete für eine unbeteiligte Frau fast tödlich!

Auf der Straße „An der Stadtgärtnerei“ in Wesel (NRW) wollte die Polizei zu später Stunde einen Mercedes-SUV kontrollieren. Doch der Fahrer raste einfach davon – und hätte die arme Frau dabei fast überfahren.

NRW: Autofahrer überfahrt bei Flucht vor Polizei fast eine Radfahrerin

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 22.50 Uhr. Der 28-jährigen Mercedes-Fahrer soll die deutlichen Anhaltesignale einer Polizeistreife ignoriert haben und in Richtung Obrighoven davongefahren sein.

Polizeiberichten zufolge habe er an der Hagerstownstraße eine rote Ampel überquert und sei dann in ein Wohngebiet abgebogen. Auf der Dorstener Straße war zu diesem Zeitpunkt eine Radfahrerin (42) unterwegs. Als der Mercedes-Fahrer sie sah, soll er geradewegs auf sie zugefahren sein.

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Im letzten Moment konnte sich die Frau durch einen Sprung zur Seite vor einem Zusammenprall retten und blieb somit unverletzt. Der 28-jährige Autofahrer fuhr somit „nur“ über den Vorderreifen des Fahrrads und floh dann in Richtung Rudolf-Diesel-Straße. Weiter kam er jedoch nicht, die Polizei konnte ihn dort stellen – und machte in seinem Auto eine krasse Entdeckung.

Messer und Pyrotechnik im Auto

In dem SUV fanden die Beamten ein Messer sowie Pyrotechnik und „eine Flüssigkeit, die noch untersucht wird“, teilte eine Sprecherin der Polizei Duisburg gegenüber DER WESTEN mit. Der 28-Jährige soll außerdem mit gefälschten Kennzeichen unterwegs gewesen sein und stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen bzw. Alkohol.

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Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und ließen ihm eine Blutprobe entnehmen.

Fahrer wegen versuchtem Mord in U-Haft

Am Mittwochnachmittag wurde der 28-Jährige der Haftrichterin in Dinslaken vorgeführt und sitzt seitdem in U-Haft. Der Vorwurf: Versuchter Mord. Kannte er die Radfahrerin etwa und fuhr gezielt auf sie zu?

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Das sei aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizeisprecherin. Eine vorsichtige Einschätzung wagt sie allerdings: Bisher sehe es so aus, als ob sich die beiden Personen nicht bekannt seien. Der 28-Jährige habe die Radfahrerin offenbar nur zufällig gesehen und sich dann dazu entschieden, seinen SUV auf sie zuzusteuern. (at)

 
 

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