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NRW: Diese Pflanze wird für viele Menschen plötzlich zur Gefahr

NRW: Diese Pflanze wird für viele Menschen plötzlich zur Gefahr

© IMAGO / blickwinkel

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Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

Immer noch Heuschnupfen, obwohl der Frühling eigentlich schon lange vorbei ist? Wer in NRW wohnt, könnte derzeit tatsächlich wieder allergisch reagieren.

Doch die Pollen, die derzeit auch in NRW ihr Unwesen treiben, sind nicht zu unterschätzen und können für Allergiker zur echten Gefahr werden. Nicht nur Heuschnupfen oder Bindehautentzündungen, auch schweres Asthma können die Folge nach Kontakt sein.

NRW: Hochallergene Pflanze trägt den Namen „Ambrosia“

Auf den ersten Blick sieht das gefährliche Pflänzchen namens „Ambrosia artemisiifolia“ wie Unkraut aus. Ganz unscheinbar wächst es am Straßenrand, auf Baustellen oder Äckern. Sie plagt Allergiker aber ordentlich!

Bislang galt die Pflanze, die man auch als Beifuß-Ambrosia bezeichnet, vor allem in Südosteuropa als verbreitet. Doch auch in Deutschland ist sie immer weiter auf dem Vormarsch und treibt Allergiker und Asthmatiker an den Rand der Verzweiflung.

Denn durch den Klimawandel wird die Blütezeit der Ambrosia immer länger. Schon seit Juli treibt die hochallergene Pflanze aus – und so schnell soll ihr Pollenflug noch kein Ende nehmen.

NRW: So erkennst du die Ambrosia

Unterschätzen sollte man das unscheinbare Gewächs laut dem Umweltbundesamt definitiv nicht: Die Pollen der Ambrosia gelten als fünfmal stärker als Gräserpollen. Und ihr Pollenflug dauert auch deutlich länger: Von Juli bis zum ersten Frost ist damit zu rechnen.

Immer häufiger landen die fiesen Pflanzen auch in heimischen Gärten. Experten vermuten, dass Vogelfutter häufig mit Ambrosia-Samen verunreinigt wird. Das Gewächs, dass zunächst Möhrenkraut und dann dem Beifuß ähnelt, ist an abstehenden Stängeln mit kleinen rötlichen Haaren darauf zu erkennen. Die Blätter sind doppelt gefiedert und haben eine grüne Unterseite. Die buschige Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden.

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NRW: Experten warnen vor Hautkontakt

Deshalb sollte sie schon frühzeitig erkannt und beseitigt werden – am besten schon vor Juli! Die Experten raten dazu, beim Ausreißen der Pflanze samt Wurzel unbedingt Handschuhe zu tragen, da auch allergische Reaktionen auf der Haut möglich sind. Wenn die Ambrosia noch nicht blüht, kann sie in der Bio-Mülltonne entsorgt werden.

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Trägt sie allerdings schon erste Blüten, sollte man beim Entfernen unbedingt eine Feinstaubmaske tragen und die Pflanze gut verpackt in den Hausmüll werfen. Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte diese Arbeit allerdings vermeiden. Wer die Pflanze an öffentlichen Plätzen entdeckt, wird vom Umweltbundesamt sogar darum gebeten, diese zu melden.

Doch das ist derzeit nicht die einzige Warnung aus Nordrhein-Westfalen: Auch das Wetter in NRW nimmt in diesen Tagen immer weiter an Fahrt auf. >>> Hier mehr (lim)