NRW: Ordner schlägt nach Provokation bei Kurden-Demo zu – was ein Passant dann tut, macht fassungslos

Foto: imago images

Bielefeld. Wieder hat es in NRW eine Demonstration gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien gegeben. Wieder hatte die Polizei einiges zu tun.

Zwei Zwischenfälle trübten einen sonst friedlichen Aufzug in Bielefeld (NRW)

Etwa 330 Demonstranten, darunter Familien mit Kindern, Senioren, jüngere Personen und vereinzelte Personen aus dem linken Spektrum, zogen vom Bielefelder Hauptbahnhof durch die Stadt.

NRW: Erst Wolfsgruß, dann Hitlergruß in Richtung Kurden-Demo

Wie die Polizei mitteilte, soll es an der Bahnhofstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem ein Passant den „Wolfsgruß“ Richtung Demonstranten zeigte.

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Ein Ordner der Versammlung schlug nach dem Passanten, so die Polizei. Er verletzte ihn leicht. Eine weitere, unbeteiligte Person wurde leicht verletzt. Polizisten gingen dazwischen und trennten die Kontrahenten. Die Beamten stellten Personalien fest und stellten Strafanzeige.

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Staatsschutz ermittelt

Die Stimmung konnte nach einiger Zeit beruhigt werden und der Aufzug wurde fortgesetzt. In Höhe einer Gaststätte soll es nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu einem weiteren Zwischenfall gekommen sein. Ein Passant habe demnach den Hitlergruß in Richtung Demonstranten gezeigt. Die Polizisten konnten die Personalien des Mannes feststellen und Strafanzeige stellen.

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Der Staatsschutz nahm zu den Vorfällen jetzt Ermittlungen auf. (ms)

 
 

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