NRW: Brand in Lagerhalle – als sich der Rauch verzieht, machen Einsatzkräfte erstaunliche Entdeckung

Nordrhein-Westfalen: Wetten, diese 5 Fakten hast du über unser Bundesland noch nicht gewusst?

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Wir haben fünf Fakten über das bevölkerungsreichste Bundesland gesammelt, die du garantiert noch nicht gewusst hast.

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Es hat zunächst nach einem gewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr in NRW ausgesehen.

Nachdem eine Lagerhalle in NRW in Brand geriet, rückte die Feuerwehr Neuss aus. Vor Ort machten die Einsatzkräfte allerdings eine vielsagende Entdeckung.

NRW: Feuerwehr löscht Brand – und entdeckt DAS

Das Feuer brach am Montag in einer Lagerhalle in Neuss aus. Nachdem der Brand gelöscht war, entdeckten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in zwei angrenzenden Werkstatthallen große Mengen Tabak und Chemikalien.

Die Beamten der Polizei Neuss hatten sofort einen Verdacht und verständigten die Zollfahndung in Essen.

Der Essener Zoll durchsuchte Anfang der Woche die betreffenden Werkstatthallen in NRW und nahm dabei eine illegale Shisha-Tabak-Fabrik hoch.

Dabei stellten die Ermittler unter anderem tonnenweise Substanzen sicher:

  • 5,2 Tonnen illegalen Wasserpfeifentabak
  • 4,2 Tonnen Rohtabak
  • 167 kg Rauchtabak
  • Diverse Zubereitungsmaschinen

Doch nicht nur das: Die Zollbeamten stießen in der Werkstatthalle in NRW auch auf Wohnraum für die Arbeiter der illegalen Produktion und konnte zwei Personen festnehmen.

NRW: Große Gefahr durch illegalen Shisha-Tabak

Wie sehr sich das Geschäft mit illegalem Shisha-Tabak für Kriminelle lohnt, zeigen die Aussagen von Heike Sennewald vom Zollfahndungsamt Essen: „Unversteuerter gefälschter Wasserpfeifentabak entsprechender Markenhersteller wird zu 50,- Euro pro Kilogramm gehandelt“, erklärt die Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen und weiter: „Aus dem sichergestellten Rohtabak hätten über 34 Tonnen illegaler Shisha-Tabak mit einem Steuerschaden von fast 900.000 Euro hergestellt werden können.“

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Doch das ist nur eine Seite der Medaille: „Bei illegalem, oft unter unhygienischen Bedingungen hergestelltem Wasserpfeifentabak können erhebliche gesundheitliche Gefährdungen nicht ausgeschlossen werden“, so Sennewald. (ak)