NRW: Neuer Streik im Nahverkehr – HIER geht am Montag nichts mehr

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Gerade erst haben viele Mitarbeiter im Nahverkehr in NRW gestreikt, schon steht die nächste Arbeitsniederlegung an!

Wie bereits in der vergangenen Wochen fahren am kommenden Montag keine oder nur wenige Busse, Straßen- und U-Bahnen mehr durch die betroffenen Städte in NRW.

NRW: Schon wieder Streik im Nahverkehr! HIER bleiben Bus und Co. in der Garage

Der Grund dafür: Laut Verdi hat der letzte Streik nicht für eine „ausreichende Annäherung“ in den Tarifverhandlungen gesorgt.

Die Dienstleistungsgewerkschaft erwartet für Montag daher erneut, dass die Arbeit flächendeckend von den rund 30.000 Beschäftigten im Nahverkehr niedergelegt wird. Das hat Folgen für alle Pendler in NRW – in manchen Städten mehr als in anderen.

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So soll kommende Woche an Rhein und Ruhr gestreikt werden:

  • Bochum und Gelsenkirchen: „Unser Bus- und Bahnverkehr ist am Montag nicht vom Streik betroffen“, gibt die Bogestra bekannt. Die Kundencenter bleiben allerdings den ganzen Tag über geschlossen. Tickets kannst du alternativ über die Mutti-App, die Betriebspartner oder die Fahrkartenautomaten der Bogestra erwerben.
  • Dortmund: Auch bei der DSW21 streiken nicht alle Mitarbeiter, sondern die Abteilung „Service und Einnahmensicherung“. Das bedeutet, dass es an diesem Tag keinen persönlichen Fahrkartenverkauf gibt, auch die Service-Center bleiben geschlossen. Die Kontrolleure sollen ebenfalls die Arbeit niederlegen.
  • Düsseldorf: Alle U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien der Rheinbahn fahren am Montag laut Rheinbahn nicht.
  • Duisburg: Hier fahren die Bahnen am Montag, dafür soll es am Dienstag zum Stillstand kommen.
  • Essen und Mülheim: Kein Bus und keine Bahn der Ruhrbahn wird an diesem Tag aus dem Depot fahre, auch das Service-Center bleibt geschlossen.
  • Oberhausen: Keine Straßenbahnen unterwegs, nur vereinzelte Buslinien bringen am Montag Fahrgäste von A nach B (SB97, die 952, 953, 957 und 961). Busse pendeln außerdem alle zehn bis 15 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Sterkrade, gibt die Stoag bekannt. Auch zwischen Holten Markt, Holten Bahnhof und Schmachtendorf Mitte soll es ein Grundangebot geben.
  • Köln: Keinerlei Bus- oder Stadtbahnfahrten der KVB sowohl am Montag als auch am Dienstag! Im Busverkehr werden nur die Fahrten stattfinden, die nach Plan durch Subunternehmer durchgeführt werden. Welche das sind, erfährst du über die Fahrplanauskunft.

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Möglicherweise ersetzen Regional- und S-Bahnen, die an innerstädtischen Bahnhöfen halten, zumindest eine Teilstrecke deiner Route.

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Laut Henrike Eickholt, Verdi-Sprecherin, sei möglicher Unmut der Fahrgäste nachvollziehbar. Der Streik sei jedoch notwendig, um langfristig bessere Bedingungen zu schaffen.

Das fordert die Gewerkschaft

„Um die Zukunft des ÖPNVs zu sichern, brauchen wir dringend attraktivere Rahmenbedingungen“, meint Peter Büddicker, Landesfachbereichsleiter Verkehr in NRW.

Deswegen stellt die Gewerkschaft nun diese Forderungen:

  • Änderungen in der Arbeitszeitregelung
  • Veränderung in der Eingruppierung der Tarifgruppen
  • eine maximale Dienstlänge von zehn statt bisher zwölf Stunden und eine Bezahlung von mindestens acht Stunden
  • Die Erhöhung der Ruhezeiten von zehn auf elf Stunden
  • Den Ausschluss „geteilter Dienste“
  • Eine Zulage ab dem ersten Tag einer Vertretung
  • Anpassungen bei Zeitzuschlägen

„Die Kolleginnen und Kollegen fahren an 365 Tagen im Jahr Menschen an ihr Ziel, doch die Arbeit wird immer mehr zur Belastung. Trotz Arbeitsverdichtungen durch das steigende Verkehrsaufkommen und daraus resultierend konstant hohen Krankenzahlen kommen die Arbeitgeber bisher nicht auf uns zu“, sagt Büddicker. (vh)

 
 

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