NRW: Nato-Panzer mitten im Ruhrgebiet – große Militär-Übung in Deutschland

US-Truppen fahren durch das Ruhrgebiet gen Osten. (Archiv)
US-Truppen fahren durch das Ruhrgebiet gen Osten. (Archiv)
Foto: dpa

Die Nato probt den Ernstfall!

Wie schnell können US-Streitkräfte und -Panzer von den Vereinigten Staaten nach Europa verlegt werden? Mit dem großen Militärmanöver „Defender-Europe 20“ will die US-Armee seine Mobilität testen – ein zentraler Schauplatz dafür ist NRW.

In den kommenden Wochen können dir immer wieder große Militärzüge auf den Straßen in NRW begegnen. Vorwiegend nachts.

NRW: US-Panzer in NRW – das steckt dahinter

20.000 Soldaten verlegen die USA schon seit Januar nach Europa. Eine Übung in der Größenordnung liegt laut Bundeswehr 25 Jahre zurück. Geplant sind Übungen in Deutschland, Polen und Litauen – an denen auch die Bundeswehr beteiligt ist.

Mit der Übung sollen nicht nur Abläufe erprobt werden, die klare Botschaft dahinter lautet: „deutliche Signale der Abschreckung“ an Nicht-Nato-Staaten – offiziell wird Russland in der Manöver-Beschreibung der Bundeswehr nicht erwähnt, aber es liegt auf der Hand, wer gemeint ist.

Drehkreuze für die Verlegung von Mensch und Material sind dabei neben Häfen in Belgien, Niederlanden und Frankreich die Rheinhäfen in Duisburg und Krefeld.

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Details bleiben unter Verschluss

Von dort aus sollen über die Achse Düsseldorf - Hannover die Streitkräfte gen Osten verlegt werden. „Transportkolonnen in der Nacht auf deutschen Autobahnen, lange Güterzüge, die durch deutsche Bahnhöfe gen Osten rollen, Panzer auf Binnenschiffen im Ruhrgebiet“, erwartet die Bundeswehr.

Details sind Top Secret: Der Hafen in Duisburg darf „aus Gründen der Sicherheit keine uns bekanntwerdenden Details über den Ablauf veröffentlichen“, zitiert die WAZ den Sicherheitschef Christian Negele.

Ab Mai sollen die Streitkräfte dann den Rückweg antreten. (jg)

 
 

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