NRW: Mutter tritt auf Corona-Demos auf – dann erhalten sie und ihre Kinder DIESEN Brief

IN NRW hatte die Teilnahme einer Mutter bei einer Corona-Demo jetzt auch Konsequenzen für ihre Kinder. (Symbolfoto)
IN NRW hatte die Teilnahme einer Mutter bei einer Corona-Demo jetzt auch Konsequenzen für ihre Kinder. (Symbolfoto)
Foto: picture alliance/dpa

Die Demonstrationen gegen die herrschenden Corona-Regeln sorgen immer wieder für Unmut in der Bevölkerung.

Für eine Familie in Reelsen (NRW) hatten die Demo-Aktivitäten einer Mutter jetzt handfeste Konsequenzen.

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NRW: Mutter geht zu Corona-Demos – mit bitteren Konsequenzen

Müssen Kinder die Konsequenzen für das Handeln ihrer Mutter erleiden? Bei dem SV Reelsen (nahe Bad Driburg/NRW) ist genau das geschehen. Weil die dreifache Mutter Tabea Güzel auf Corona-Demonstrationen auftritt, wurden ihre Kinder (sechs, fünf und zwei Jahre alt) aus dem Sportverein geschmissen, berichtet der „Express“. Per Brief wurde die sechsjährige Mitgliedschaft im SV Reelsen gekündigt – und ein neuer Mitgliedschaftsantrag verweigert.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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„Offensichtlich haben Sie sich und ihre Kinder durch Missachtung der allgemein bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen über längere Zeit hinweg einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt“, heißt es zur Begründung. Daher mache der Sportverein von seinem Hausrecht Gebrauch, Güzel und ihren Kindern die Teilnahme an den Angeboten zu untersagen.

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NRW: „Mein Sohn versteht die Welt nicht mehr“

Die Demonstrantin will das nicht auf sich sitzen lassen, macht die Angelegenheit über Facebook publik. Dort schildert Tabea Güzel, dass sie mit ihren Kindern teilweise vier mal die Woche beim Turnen war, sie außerdem selbst eine Krabbelgruppe geleitet habe.

Ihr Vorwurf: „Hinter meinem Rücken beschloss man einfach, meine Kinder aufgrund meiner Einstellung zu diskriminieren und auszuschließen.“ Demnach habe der Vereinsvorstand Gesprächsanfragen abgelehnt und sich auf Ausschnitte aus Reden der Frau bei Demonstrationen berufen.

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Gerade für Güzels Kinder ist die Situation unerträglich: „Mein Sohn versteht die Welt nicht mehr und weint teilweise stark, wenn es heißt, es ist wieder Freitag und er darf nicht zum Fußballtraining.“

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Deshalb habe Tabea Güzel jetzt den Landessportbund angeschrieben, kämpft für die Vereinsmitgliedschaft ihrer Kinder. Gegenüber „Express“ betonte sie, keine Corona-Leugnerin zu sein – aber eine Kritikerin der Corona-Verordnungen. (kv)

 
 

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