NRW: Mutter lässt ihr Kind (2) qualvoll verdursten – und spricht von Überforderung

In NRW musste ein Kleinkind sterben, weil seine Mutter es zwei Tage lang nicht versorgte. (Symbolfoto)
In NRW musste ein Kleinkind sterben, weil seine Mutter es zwei Tage lang nicht versorgte. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people gmbh

Erschütternder Fall am Landgericht Mönchengladbach (NRW)! Eine Mutter aus Grevenbroich (NRW) ließ ihr zweijähriges Kind sterben, weil sie es fast zwei Tage nicht mit Flüssigkeit versorgte. Im Prozess sprechen die Polizisten am Tatort über die schlimmen Zustände, die bei der Angeklagten herrschten.

NRW: Mutter lässt Sohn verdursten

Der tragische Fall ereignete sich im April 2019 in Grevenbroich (NRW). Die 29-jährige Frau hatte ihren zweijährigen Sohn in sein Kinderbett gelegt, soll anschließend einen Heizlüfter davor und auf das Kind gerichtet haben.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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Erst am übernächsten Tag schaute die Mutter wieder nach ihrem Kind, es wurde fast zwei Tage lang nicht versorgt – die alarmierten Rettungskräfte konnten schließlich nur noch den Tod des kleinen Jungen feststellen.

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Laut der Obduktionsergebnisse durch die Gerichtsmedizin starb der Zweijährige einen qualvollen Tod aufgrund von Flüssigkeitsmangel in Verbindung mit erheblicher Hitzeeinwirkung. Seit Mitte Juni steht die 29-Jährige jetzt wegen Totschlags durch Unterlassen vor Gericht.

NRW: Mutter hielt 20 Ratten in Käfigen

Während des Prozesses am Landgericht Mönchengladbach kommen auch die Polizisten, die im April 2019 am Tatort waren, zu Wort. Ein Beamter erzählte am Mittwoch, dass die Angeklagte in ihrer Wohnung in Grevenbroich etwa 20 Ratten in Käfigen gehalten habe.

Ein anderer Polizist beschrieb die Wohnung als „desolat“ – so habe er an den Wänden des Kinderzimmes rot-braune Schmiereien festgestellt, aber nicht sicher sagen können, ob es dabei um „Kot oder Blut“ handelte.

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Ein weiterer Beamter gab an, die Mutter hätte in einer Vernehmung angegeben, dass sie überfordert gewesen sei und deswegen nicht nach ihrem Sohn gesehen habe. So habe sie zum Beispiel gewusst, dass seine Windeln voll waren, aber sie habe ihn nicht wickeln wollen.

Die Angeklagte lebte zum Zeitpunkt der Tragödie mit ihrem Ehemann, dem Vater des verstorbenen Jungen, in der gemeinsamen Wohnung, hat außerdem eine ältere Tochter. Was sie zu der grausamen Tat bewegte, ist bisher unklar – ihr Verteidiger hatte jedoch zum Prozessauftakt erklärt, dass sich seine Mandan tin im Verlauf äußern möchte. (mit dpa)

 
 

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