NRW: Mann will kurz die Gleise überqueren – was er damit für eine Lawine lostritt, hatte er nicht erwartet

NRW: Die Zug-Führerin musste eine Schnellbremsung einleiten. (Symbolbild)
NRW: Die Zug-Führerin musste eine Schnellbremsung einleiten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rüdiger Wölk

Bonn/Troisdorf. Ein Mann will in Bonn-Mehlem in NRW nur mal kurz über die Gleise laufen, um sich einen längeren Weg zu ersparen – sehr gefährlich. Ihm passiert Gott sei Dank nichts. Doch was der Mann aus NRW anschließend für eine Lawine lostritt, hätte er nicht erwartet.

Am Sonntagnachmittag dachte sich ein Mann aus NRW: Einfach über die Gleise laufen, dann spare ich mir die Treppe und bin schneller am Ziel.

NRW: 1071 Minuten Verspätung

Die große Gefahr: Ein Zug kann jederzeit angerauscht kommen und dann kann es tödlich enden. Doch der Mann besiegte die Vernunft. Der Unbekannte lief von Bahnsteig eins zum gegenüberliegenden Steig zwei.

Fatal! Denn die Fahrzeugführerin des Regionalexpress 5 sah den Mann auf den Gleisen und leitete eine Schnellbremsung ein. Erstmal blieb die Bahn mit 300 Fahrgästen stehen. Man ging von einem Personenunfall aus.

Doch die Polizei NRW fand bei Ermittlungen heraus, dass der Unbekannte anscheinend ebenfalls schockiert von der Situation erst einmal in sich gehen musste. Er saß einige Minuten auf den Treppenstufen.

Die Bundespolizei warnt alle Menschen aus NRW und ganz Deutschland mit diesen Hinweisen:

  • Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen!
  • Ein ICE fährt mit hoher Geschwindigkeit und durchfährt Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern.
  • Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten
  • Züge können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.
  • Sie nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 km/h – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
  • Züge fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.
  • Überqueren Sie die Gleise ausschließlich an den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!
  • Vorsicht an der Bahnsteigkante!
  • Halten Sie sich auf dem Bahnsteig nicht unmittelbar an der Bahnsteigkante auf!
  • Die weiße Sicherheitslinie auf dem Boden markiert den sicheren Abstand zur Bahnsteigkante!
  • Übertreten Sie die Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.

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Zeugen beschrieben, dass er anschließend den Bahnhof Bonn-Mehlem verließ. Was er nicht ahnte: Ganze 22 Züge hatten durch den Vorfall Verspätung – insgesamt unglaubliche 1071 Minuten. Auch die Fahrzeugfahrerin war so geschockt, dass sie durch einen Kollegen abgelöst werden musste.

NRW: Weiterer Vorfall

Schlimmer ging so ein Vorfall für einen 53-Jährigen in Troisdorf (NRW) aus. Am Sonntagabend stieg ein Mann aus einem Zug, geriet aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gleise und kollidierte mit dem Zug.

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Rettungskräfte brachten den Mann aus Mönchengladbach in ein Krankenhaus, dort wird er weiterhin betreut. Die Bundespolizei ermittelt weiter zu beiden Fällen in NRW.

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Also: Vorsicht am Bahnsteig! Und niemals über die Gleise laufen, auch wenn kein Zug in Sicht ist! (ldi)

 
 

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