Kamen

NRW: Mann parkt zum Telefonieren vor Polizeiwache – unfassbar, was dann rauskommt

Der Mercedes-Fahrer hätte sich zum Telefonieren besser nicht vor die Autobahnpolizeiwache in Kamen (NRW) stellen sollen. (Symbolbild)
Der Mercedes-Fahrer hätte sich zum Telefonieren besser nicht vor die Autobahnpolizeiwache in Kamen (NRW) stellen sollen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Benjamin Horn

Kamen. Kuriose Szenen auf dem Parkplatz der Autobahnpolizei Kamen (NRW). Der Fahrer (27) einer Mercedes S-Klasse hat dort zwar nicht im Halteverbot geparkt – blechen musste er am Ende aber trotzdem.

Der 27-Jährige hat am Mittwochnachmittag zunächst das „Durchfahrt verboten“-Schild überfahren, ehe er in einer Parklücke vor der Autobahnpolizei in Kamen (NRW) hielt. Doch das war nur der Anfang.

Ungewöhnlicher Aktion in Kamen (NRW)

Dort wollte er in aller Ruhe sein Telefonat beenden. Weil der Autofahrer beim Parken keine Anstalten machte, ein polizeiliches Anliegen vorzubringen, wurden die Beamten stutzig. Sie gingen raus und überprüften den Mann.

Ein Blick in den Computer ließ erkennen, dass der Mann einen aus seiner Sicht verdammt schlechten Platz zum Telefonieren ausgewählt hatte.

Mercedes-Fahrer mit Vergangenheit

Denn gegen den 27-Jährigen lagen drei Haftbefehle vor, weil er Verwarngelder in Höhe von zweimal zehn Euro nicht gezahlt hat. Vollstreckt wurden die Haftbefehle allerdings nicht.

Vor die Wahl gestellt zwischen dem Begleichen der Rechnung und drei Tagen Ersatzhaftstrafe entschied sich der Mercedes-Fahrer gegen den Knast. Kostenpunkte für die zwei Haftbefehle: 70 Euro, die er noch auf die 20 Euro obendrauf legen musste.

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Weil er zuvor das „Durchfahrt verboten“-Schild überfahren hatte, wurden nochmal 20 Euro Strafe fällig.

„Überzogen und unnötig“

Damit nicht genug: Es lag ein dritter Haftbefehl gegen den 27-Jährigen vor, weil er eine Rechnung von 1500 Euro nicht beglichen hatte. Für diese konnte er eine Vereinbarung mit der Justiz nachweisen, in der eine Ratenzahlung vereinbart war.

Von der unerwarteten Kontrolle zeigte sich der 27-Jährigen nicht gerade begeistert. Gegenüber den Beamten bezeichnete er die Maßnahme als „überzogen und unnötig“.

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Dem stimmt die Polizei nicht zu: Es sei „durchaus angemessen und notwendig, an den Staat nicht gezahlte Geldbeträge einzufordern, wenn Haftbefehle vorliegen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Nachdem die Strafen beglichen waren, konnte der Mercedes-Fahrer als freier Mann vom Polizeigelände düsen. (vh)

 
 

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